Spielberichte 10/11
1. Mannschaft 28.05.11
MTV 1879 München - FC Hertha München 4 : 4
Lustiges Scheibenschießen im letzten Saisonspiel der Hertha bei Aufsteiger MTV!
Vorweg gesagt, es ging für beide Teams um nichts mehr. MTV steht bereits als Aufsteiger fest und die Hertha steht im gesicherten Mittelfeld.
Beide Mannschaften legten also relativ sorglos, mit dem Ziel, einen schönen Abschluss zu haben, unbekümmert los. Das 1:0 für die Heimelf fiel schon nach wenigen Minuten. Ein Angriff über links, ein scharfer Ball nach Innen und zentral vorm Tor hatte der mitgelaufene Stürmer kein Problem den Ball ins Tor einzuschieben. Evangelos Krachtis hatte in der 13.Min. die Gelegenheit zum Ausgleich, traf aber nur den Pfosten, nachdem er sich schön durchgesetzt hatte. Es dauerte bis zur 20.Min. bis der Ausgleich fiel. Stjepanovic wurde im Strafraum gelegt und Alex Eichner verwandelte den fälligen Strafstoß souverän.
Hertha war das ganze Jahr nach Standards anfällig, so auch bei der erneuten Führung des MTV. Eine Freistoß-Flanke segelte durch den 5-Meter Raum, der Ball wurde nicht energisch geklärt und am Ende hatte der MTV-Stürmer am langen Pfosten freies Schussfeld (30.Min.). Neun Minuten später fing Benny Stjepanovic einen schlecht geschlagenen Abschlag ab, ging frei durch und hatte keine Mühe den Ball im Tor unter zu bringen. So ging das Spiel bis zur Pause und auch nach der Pause weiter. Beide Abwehrreihen gingen eher leichtsinnig ans Werk und auch die Sturmreihen glänzten nicht unbedingt mit Abschlussstärke, was der Spielstand ja kaum vermuten lässt. In der 70.Min. gingen die Hausherren erneut in Führung. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung leitete einen Konter ein. Der Ball wurde in den Rücken der Abwehr gespielt und gezielt abgeschlossen.
Im nächsten Angriff gelang der Hertha der erneute Ausgleich. Krachtis setzte sich über Links durch, legte quer auf Eichner, der den Ball eiskalt ins lange Eck schoss.
Das war noch lange nicht Alles, in der 78.Min. wieder ein individueller Fehler im Aufbau, der Ball kommt postwendend zurück und landet zur erneuten MTV Führung im Hertha-Tor. Doch schon mit dem nächsten Angriff zum vierten Mal der Ausgleich. Diesmal überlisteten sich die Hausherren selbst. Der „schönste Spieler“ auf dem Platz köpfte eine Flanke über seinen Torwart hinweg ins eigene Tor.
Der nächste Hertha-Angriff brachte wieder Brisantes. Meier und Pilcher waren frei durch, der Torwart konnte sich nur noch per Notbremse retten, der Ball landete bei Pilcher, der den Ball ins Tor beförderte. Der Schiri kannte aber kein Pardon und pfiff ab. Der Torwart ging mit Rot vom Platz und der fällige Freistoß ging über das Netz. Hertha, nun in Überzahl und ein Feldspieler in des Gegner Tor, wollte das Spiel nun entscheiden. Marcel Wersching wollte davon aber nichts wissen, er vergab die letzten beiden Großchancen, die Eine mit Pech, die Andere …naja, sagen wir mal mit Gegenwind und Lichtirritationen.
Und so blieb es letztendlich beim leistungsgerechten 4:4 Unentschieden.
Schön anzuschauen aber nicht gerade souverän, weder von Hertha, noch vom schon aufgestiegenen MTV! Beide Teams haben sich die Sommerpause nun redlich verdient und vor Allem wird Trainer Kovacevic nun drei Kreuze machen und auf eine neue Saison ohne großes Verletzungspech und neuen Elan hoffen. Dann ist in seiner dritten Saison das Klassenziel, Aufstieg, zu erreichen. Viel Glück für ihn, die Mannschaft und den Ganzen Verein!
Fredi
2. Mannschaft 29.05.11
US Meroni Itel. - FC Hertha München II 4 : 6
Zum Saison-Abschluss lud der U.S. Meroni-Itel 2 zum Tag des offenen Tores, an dem der FC Hertha 2 am Ende mit 6:4 die Oberhand behalten sollte.
Los ging es gleich mit einem Paukenschlag. Nicht einmal 5 Minuten waren gespielt, als Nico „Kinchlerito“ Kindler über links den Turbo zündet, den Ball mustergültig in die Mitte spielt, wo Robin Müssener zum 1:0 vollendet.
Irgendwie dachte wohl jeder, die Messe sei schon gelesen – aber weit gefehlt. Fabi vertändelt als letzter Mann leichtfertig den Ball und plötzlich steht es 1:1. Doch damit nicht genug. Wenig später wird erneut eine Unaufmerksamkeit im Herthaner Abwehrverbund bestraft und man gerät mit 1:2 ins Hintertreffen. Ein Weckruf? Von wegen! Bei einem Freistoß aus halbrechter Position macht Thomas eine etwas unglückliche Figur und ehe man sich versieht liegt die Hertha mit 1:3 hinten.
Zum Glück besinnt man sich dann doch wieder auf alte Tugenden. Manu Geyer düpiert 2 Gegner im 16er und legt zur Strafraumgrenze zurück, von wo Anderl Rosenbaum herrlich ins lange Eck schlenzt.
Davon inspiriert, lässt sich Dominik nicht lange bitten. Man möchte meinen der Bub hätte nen David Villa gefrühstückt – aus 25 Metern fasst er sich ein Herz und zirkelt das Leder millimetergenau ins Kreuzeck.
Das 3:3 markiert auch den Schlusspunkt in einer turbulenten 1. Hälfte.
Die 2. Halbzeit sollte so beginnen, wie die 1. endete. Es dauerte nur 30 Sekunden, bis der Ball wieder im Netz zappelte. Diesmal war es „Buco“, der, gerade erst eingewechselt, auf Vorarbeit von Lukas, dem Wirbelwind aus Lüdenscheid Nord die Hertha erneut in Front brachte.
Doch wieder war die Freude nur von kurzer Dauer. Mit einem abgefälschten Schuss aus 16 Metern gelang den Italienern der erneute Ausgleich.
Die Gäste ließen aber den Kopf nicht hängen und drückten auf die erneute Führung. Und der Gegner leistete Schützenhilfe: Eine Flanke von Müssener wird regelwidrig mit der Hand abgewehrt – Elfmeter.
Markus Maier fackelt nicht lange, legt sich den Ball zurecht und verwandelt kaltschnäuzig zum 5:4.
Doch die Führung stand noch immer auf wackligen Füssen und Coach Birnkammer wusste, dass es an der Zeit war die Geheimwaffe der Hertha von der Leine zu lassen: Michi - die Ein-Mann-Armee vom Surheimer Weg!!!
Nur 5 Minuten später: Robin Müssener behauptet den Ball am Rande des 16ers, legt mit viel Übersicht ab, und da kommt er auch schon angerauscht. Mit dem Antritt eines wilden Bullen und der Grazie einer Ballerina bugsiert Michi das Spielgerät mit traumwandlerischer Sicherheit über die Linie.
Ein Tor, das den zahlreich angereisten Anhang der Hertha in extatischen Jubel versetzte!
Der versöhnliche Abschluss einer denkwürdigen Saison mit vielen Auf und Abs, die trotz eines traumhaften Torverhältnisses mit 96(!) geschossenen Toren aus 22 Spielen doch nicht mit dem Aufstieg belohnt wurde…
Also auf ein Neues in der Saison 11/12…!!!
Robin
1. Mannschaft 22.05.11
FC Hertha München - FC Ludwigsvorstadt 6 - 1
Gelungener Saisonabschluss im letzten Heimspiel 2010/2011!
Eine kompakte Mannschaftsleistung lieferte die Mannschaft um Trainer Kovacevic ab. Es ging gleich los. Bei bestem Fußballwetter kamen die Hausherren richtig gut ins Spiel. Keine vier Minuten waren vorbei, da zimmerte Felix Schachi, den Ball per Direktabnahme, nach einer Ecke, aus knapp 6 Metern volley, ins Tor. Die Vorstädter kamen nicht ins Spiel. Das ungeordnete Spiel der Gäste lud Hertha geradezu zum nachlegen ein. Pilcher stand in der 11.Min. am langen Pfosten goldrichtig und köpfte eine Freistoßflanke unbedrängt, zum 2:0 ein. Weitere fünf Minuten später setzt sich Krachtis über Links durch und legt mustergültig nach Innen, auf den mitgelaufenen Alex Eichner, der den Ball kaltblütig und ohne Probleme zum 3:0 einschob. Einen der seltenen Entlastungsangriffe der Vorstädter bekam die Hertha-Defensive nicht so richtig in den Griff. Stijepanovic blieb nichts übrig als volles Risiko zu gehen um den Gegner vom Ball zu trennen. Das Risiko war zu hoch, der Schiri pfiff und L’vorstadt kam zum Ehrentor per Elfmeter. Nun hatte Stijepanovic etwas gut zu machen und spielte prompt einen klasse Pass aus dem Halbfeld auf Schachi, der, frei durch, den Ball annehmen konnte, sich die Ecke aussuchen und den Ball eiskalt einschob (37.Min.).
Nach der Pause schaltete Hertha einen Gang zurück, bzw. die Gäste bekamen mehr Struktur in ihr Spiel. Sie machten es Hertha nicht mehr ganz so einfach. Trotzdem war Hertha weiterhin haushoch überlegen. Ein sehenswerter Freistoß von Eichner verfehlte sein Ziel nur knapp, in der 49.Min. Man merkte den Gästen an, dass sie nicht komplett unter die Räder kommen wollten. Sie konzentrierten sich mehr auf das Tore verhindern als darauf das Spiel evtl. noch zu drehen. Es folgten noch einige gute Gelegenheiten, doch es dauerte bis zur 80. Minute bis Hertha wieder traf. Felix Schachi, krönte seine Leistung mit einem Dreierpack. Eichner schiesst aufs Tor, der Goalie kann nur nach Vorne abprallen lassen auf Schachi, der aus gut 16 Metern scharf und platziert, flach ins lange Eck abschließt. Den letzten Treffer des Tages markierte Evangelos Krachtis. Ein Doppelpass mit Wersching und schon stand er frei vom Gästetor. Das 6:1 ging ähnlich mühelos wie das ganze Spiel.
Der Abstiegsbedrohte FC Ludwigsvorstadt präsentierte sich in der Endphase der Saison in keinem besonders guten Zustand. Hertha war in allen Belangen überlegen Es machte spaß der Mannschaft beim Spielen zuzuschauen und das Team zeigte im letzten Heimspiel allen Fans und Freunden eine überzeugende Leistung. Mit dieser Truppe kann Hertha der Zukunft gelassen entgegensehen. Wer weiß, ohne Verletzungspech, hätte in diesem Jahr schon mehr rausspringen können. Für die kommende Spielzeit muss das Ziel der Aufstieg sein.
Trainer Kovacevic: Kompakte Mannschaftsleistung; herauszuheben am heutigen Tage ist Felix Schachi
Fredi
2. Mannschaft 22.05.11
FC Hertha München II - SC München Süd II 2 : 1
Mit einem blauen Auge ist die 2. Mannschaft diesen Sonntag beim 2:1-Sieg gegen den SC München Süd davongekommen.
Es war weniger die Spielstärke des Gegners, als die unmenschliche Anstoßzeit (09:00!!!), die den meisten Spielern zu schaffen machte – so mancher Spieler kam direkt von der After Hour zum Spielfeld. Dazu kam noch die, bereits zu diesem Zeitpunkt, sengende Hitze. So neutralisierten sich die beiden Teams über weite Strecken der ersten Hälfte.
Umso überraschender fiel das 0:1, wie aus heiterem Himmel. Nach einem Missverständnis in der Hintermannschaft setzte der „Herthaner Knappe“ Niko Münzenmeier zum Befreiungsschlag an. Dummerweise war er vom Schalker Pokalsieg wohl noch so königsblau, dass er auf einmal zwei Bälle auf sich zu rollen sah – er entschied sich leider für den falschen, so dass sich der Gegner herzlich bedankte und nur noch ins verwaiste Tor einschieben musste. Ein herber Nackenschlag kurz vor der Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte ging man mit neuem Personal und mehr Elan zu Werke. So war es eine Co-Produktion der beiden Edel-Joker, die zum Ausgleich führte. Robin Müssener erkämpft sich den Ball im gegnerischen Strafraum und spielt einen herrlichen „Stangerlpass“ durch die Hosenträger eines Südlers auf Nico, der mit einem klassischen Kinklerlitzchen abstaubt.
In der Folge drückte die Hertha immer vehementer auf den Führungstreffer. In der 70. Spielminute wär es fast soweit gewesen: Müssener wird in Höhe des Anstoßkreises gelegt, sieht, dass der Torhüter viel zu weit vor seinem Kasten steht und zieht einfach mal schlitzohrig ab. Der Ball wird immer länger und länger, bis er schließlich höchst unglücklich an den Pfosten klatscht.
Doch die Mühen sollten dann doch noch belohnt werden. 10 Minuten vor Schluss landet ein verunglückter Abwehrversuch des SC Süd vor den Füßen von Fabi „the loose cannon“ Madeker. Der fackelt nicht lange und zieht mit einem strammen Schuss, der jede E-Jugend, oder zumindest F-Jugend Spielerin vor Neid hätte erblassen lassen, aus 18 Metern ab und erzielt den überfälligen 2:1 Siegtreffer für die Hausherren.
So war das Sommerfest der Hertha doch noch gerettet und die Blues Brothers Fabi und Markus hatten sich ihren Jägermeister redlich verdient…
Robin
1. Mannschaft 15.05.11
TSG Pasing - FC Hertha München 1 : 0
In einem hart umkämpften Spiel musste sich der FC durch ein Tor von Andre Baake geschlagen geben. Die Niederlage hat aber nur noch statistischen Wert.
Der Fußball hat schon seine verücktesten Geschichten geschrieben - doch die Pasinger Aufstiegshoffnungen sind trotz des 1:0-Heimsieges gegen Hertha nur noch von theoretischer Natur. Kaum einer glaubt noch daran, dass die Mitkonkurrenten an den letzten zwei Spieltagen den Vorsprung einbüßen. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte fanden beide Teams kaum Lücken in der gegnerischen Deckung., so dass kaum Torchancen kreiert wurden. Zwar fand die TSG nach der düsteren 2:0-Pleite aus der Vorwoche gegen Gräfelfing wieder zu ihrer spielerischen Linie zurück, doch bis zur Halbzeit blieb es torlos. Nach 58 Spielminuten stellte TSG-Trainer Wagner gezwungenermaßen offensiv um, ein Sieg war Pflicht, um die kleine Aufstiegschance zu wahren. Mittelfeld-Abräumer Steve Kleindienst verließ den Platz, mit Randy Schafferhans kam der zweite nominelle Stürmer. Prompt klingelte es im Kasten der Gäste, doch es war nicht der eingewechselte Schafferhans, sondern sein Sturmpartner Andre Baake, der einen langen Einwurf von Stefan Krug zum 1:0 per Kopf ins Tor beförderte. Die TSG verpasste nach Kontermöglichkeiten sorglos die Vorentscheidung - doch es blieb letzlich beim 1:0-Heimsieg.
fussball-vorort.de
2. Mannschaft 15.05.11
FC Hellas Monachou II - FC Hertha München II 1 : 4
Hertha gewinnt am Ende souverän gegen die Griechen.
Die erste Halbzeit war grausam anzusehen. Auf beiden Seiten gab es kaum flüssiges zu sehen, es sah aus als ob alle Spieler die Hose voll hatten. Lediglich Torwart Tom konnte sich einmal auszeichnen, als er im 1 gegen 1 einen Rückstand verhinderte.
Die zweite Hälfte gestaltete sich da schon wesentlich besser. Der eingewechselte Geyer brachte sofort Schwung ins Angriffsspiel der Hertha. Er war es auch, der das erste Tor erzielte. Ein kaltschnäuziger Abschluss aus kurzer Distanz. Fünf Minuten später bereitete er auch noch das 2:0 aus Hertha Sicht vor. Ein Querpass auf Rosenbaum, der ebenfalls flach ins lange Eck schoss und zur Verwunderung Aller traf. Nun waren die Griechen eigentlich geschlagen. Hertha verlegte sich aufs Kontern und bekam in der Folge noch einige Hochkaräter. Das 3:0 erzielte Robin Müssener, per Kopf, gegen die Laufrichtung des Torwarts. Jetzt macht er schon mal ein Tor und will den Bericht dazu nicht schreiben. Angeblich hat er zu viel um die Ohren… so so!
Zurück zum Spiel. Markus Meier, der heimliche Spieler des Tages, wollte an diesem Tag nicht ohne Treffer vom Platz gehen und lies es sich nicht nehmen immer wieder nach Vorne zu stechen und seine Chance zu suchen. Als er sie dann hatte, er tauchte frei vorm Tor auf, hatte er wohl noch eine Priese zu viel Zielwasser vom Vorabend im Blut. -Glück gehört bekanntlich auch dazu!- Er hämmerte die Kugel gegen den Innenpfosten, nachdem er den Torwart spitzbübisch ausgeschaut hatte, von wo der Ball heimtückisch zurück, gegen den am Boden liegenden Torwart sprang, der ihn sich dann selbst reinlegte und schon stand es 4:0! Kann man dieses Tor nun dem Markus zuschreiben, der Fabi würde sagen, mit aller Deutlichkeit: „NEIN“! Laut Statuten muss man es ihm wohl oder übel zurechnen.
Bleibt nur noch das Gegentor, nach einer Ecke bekam die Hintermannschaft den Ball nicht weg und einer der Griechen beförderte das Ding in die Maschen.
Fredi
1. Mannschaft 08.05.11
FC Hertha München - SV 1880 München 2 : 2
Nur ein Punkt gegen Aufstiegsaspirant 1880!
Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Hausherren. Schon in Minute 6 geriet Hertha in Rückstand. Ein langer Ball auf die linke Seite ergatterte sich der gegnerische 10er, setzte sich an der Torauslienie durch, passt nach Innen, wo ein 80ger Spieler durchlässt und ein weiterer 80ger frei aus 14 Metern zum Abschluss kam.
Nach diesem Paukenschlag wurde es nun ruppiger, was die vielen gelben Karten belegen. Hertha kam so langsam ins Spiel. Erkämpften sich nach und nach die Oberhand in dieser Partie, ohne jedoch zwingend zu werden.
Nach der Pause zeigte sich Hertha jedoch wieder in der Anfangsverfassung und lies 80zig zu viel Platz zum Spielen. Als wieder ein SVler sich in der 59.Min.an der Torauslinie erfolgreich durchsetzen konnte, bekam der FCH den zweiten Gegentreffer eingeschenkt. Wie der reinging ist nicht ganz klar, aber Torwart Fuckenrieder sah nicht besonders glücklich dabei aus.
Anstatt aber die Köpfe hängen zu lassen kam die Hertha wieder zurück. Jetzt machten sie das Spiel. Rückkehrer, Felix Schachi, war nun hellwach und sorgte für die Wende. Ein langer Ball von Tischer, verlängert von Eichner, schoss er aus kurzer Distanz, in der 74.Min., zum hochverdienten Anschlusstreffer ein. Einmal ist keinmal, legte Schachi noch mal nach. Vier Minuten später köpfte er, nach einem Freistoß von Tobias Seibt, gekonnt, gegen die Laufrichtung des Torwartes, zum Ausgleich ein.
Hertha hatte anschließend noch drei hochkarätige Chancen die die Jungs aber leider nicht mehr nutzen konnten. Man kann sagen, dass dieser Punkt, schwer erkämpft und hochverdient war. Dennoch hätte man mit mehr Aufmerksamkeit in der Defensive, gut und gerne drei Punkte holen können.
Fredi
2.Mannschaft 08.05.11
FC Hertha München II - Centro Argentino 3 : 0
Nochmal richtig Moral hat die 2. Mannschaft diesen Sonntag bewiesen. Trotz 75-minütiger Unterzahl schlug man Centro Argentino mit 3:0.
Eine deprimierende Niederlage im Gepäck, ein Geläuf, das eher einem Mienenfeld glich als einem Fußballplatz und dann auch noch Gelb-Rot für Teino bereits in der 15. Minute nach einem doppelten Meckerer – die Partie schien für die Hertha unter keinem günstigen Stern zu stehen. Doch die Hausherren wollten sich nicht kampflos ergeben.
Bereits in der ersten Hälfte erarbeitete man sich, der numerischen Unterzahl zum Trotz, eine leichte Feldüberlegenheit, welche aber vorerst noch nicht mit einem Treffer belohnt wurde. Folglich ging man torlos in die Halbzeit-Pause.
In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild – doch die Chancen wollten noch nicht so wirklich zwingend werden. Schließlich musste eine Standard-Situation herhalten. Als Müssener in Strafraum-Nähe regelwidrig gestoppt wird, legt sich Markus Meier den Ball zurecht. Er nimmt Maß und versenkt das Spielgerät aus ca. 20 Metern zielgenau im Winkel zur 1:0 Führung.
Die Argentinier antworteten mit wütenden Angriffen, doch es war stets ein Herthaner Abwehrbein zur Stelle um die Situation bereinigen. Und wenn sich dann doch mal ein Ball in Richtung des Tores der Gastgeber verirrte, war da immer noch ein glänzend aufgelegter Thomas „the scorpion“ Skopek zwischen den Pfosten, der seinen Kasten an diesem Tage sauber hielt.
Die offensivere Ausrichtung der Gäste eröffnete der Hertha nun massig Raum zum kontern – und mit den eingewechselten Marcel Wersching und Evangelos Krachtis brachte Coach Birnkammer das richtige Personal für diese Situationen. Doch war es Basti Höger, der das vorentscheidende 2:0 markieren sollte. Nachdem er sich im Strafraum der Gauchos durchackerte, traf er aus einem nahezu unmöglichen Winkel „von hinten durch die Brust ins Auge“ … und ins Tor der Argentinier.
Den Endstand besorgte schließlich Marcel, der nach einem sehenswerten Solo von Krachtis leichtes Spiel im 1-1 mit dem gegnerischen Keeper hatte.
Ein verdienter Sieg, der auf einen versöhnlichen Ausgang der Saison hoffen lässt.
Robin
2. Mannschaft 04.05.11
FC Espanol München II - FC Hertha München II 2 : 1
Klassenerhalt gesichert!!!!!
Nach der unglücklichen 1:2 Niederlage hat die 2. Mannschaft die letzte theoretische Aufstiegs-Chance verspielt.
Durch zwei böse Schnitzer geriet man bereits nach 10 Minuten mit 2 Toren ins Hintertreffen. Von da ab entwickelte sich zwar ein Spiel auf ein Tor – doch der Treffer wollte partout nicht fallen. Allein Kindler, Enzmann und Geyer scheiterten jeweils freistehend vor dem gegnerischen Torhüter. Doch mal war es ein zu lässiger Heber, mal ein missglückter Tunnel-Versuch, der sie scheitern ließ.
Es dauerte bis zur 90. Minute, bis der Ball dann schließlich den Weg über die Linie fand. Die Co-Produktion der BVB-Armada mit einem beherzten Solo von Neuzugang Lukas und dem Abschluss von Enzmann markierte allerdings schon den Schlussstand, der somit endgültig eine weitere Saison C-Klasse für die Herthaner besiegelte.
Robin
1. Mannschaft 01.05.11
TSV Forstenried - FC Hertha München 3 : 5
FC Hertha - Nach einer starken Leistung und aufgrund einer Klasse Moral durften die FCler einen verdienten Dreier gegen Forstenried feiern. Vielleicht darf nun sogar noch auf Platz zwei geschielt werden.
Die Gäste vom FC Hertha hatten den besseren Start und zeigten sich engagierter, ohne jedoch zwingen vor den Kasten von Forstenrieds Keeper Paola Nocera zu kommen. Nach der Anfangsviertelstunde konnten der TSV das Spiel dann ausgeglichener gestalten, kassierten aber in der 30. Spielminute durch Höger das 0:1. Noch vor dem Seitenwechsel gelang den Hausherren durch einen Foulelfmeter der 1:1-Ausgleich.
Nach der Pause dann sogar der Führungstreffer für den TSV: nach einer Flanke von Bedak nimmt Öztürk am langen Pfosten den Ball volley und drischt das Leder zur Führung in die Maschen. Dieser Gegentreffer war gleichzeitig die Initialzündung für den FC - innerhalb von 180 Sekunden drehten die Gäste die Partie - Meier und Eichner sorgten für die 3:2-Führung. In der 65. Minute dann die vermeintliche Vorentscheidung, erneut trifft Alexander Eichner. Doch das wars noch nicht: Fünf Minuten vor dem Abpfiff wurde es noch einmal hitzig und spannend, denn Stoiljkovic verkürzte aus kurzer Distanz zum 3:4. Die Forstenrieder entblösten ihre Abwehr und stürmten nach vorne - die Gäste fuhren einen der zahlreichen Konter abgeklärt zu Ende und trafen durch Lemmel zum 5:3-Sieg.
Stimmen: Martin Schmitt (PS TSV): Aufgrund der schlechten Leistung hatten wir heute keinen Punkt verdient.
fußball-vorort.de
2. Mannschaft 01.05.11
SV Siemens Hoffmanstr. II - FC Hertha München II 0 : 3
Endlich wieder einen überzeugenden Sieg und vor allem endlich wieder ein „zu Null“ gab es dieses Wochenende für die 2. Mannschaft des FC Hertha.
Aufgrund der aktuellen Tabellensituation hatte das Spiel gegen den SV Siemens 2 allenfalls Freundschaftsspiel-Charakter und die Spieler taten ihr Übriges um diesen auch zu bewahren. Bei herrlichstem Fußballwetter bereitete lediglich das etwas holprige Geläuf so manchen Mittelfeldakteur der Gäste vom Surheimer Weg einige Unannehmlichkeiten. Nichtsdestotrotz bemühte sich die Hertha ihre technische Überlegenheit auf dem Platz umzusetzen. In der 20. Spielminute machte sich dies dann auch endlich auf der Anzeigentafel bemerkbar: Marc, der an diesem Tag von einen ganzen Tross Hertha-Ultras begleitet wurde, setzt sich energisch auf Rechts durch und bringt den Ball mustergültig in die Mitte, wo Robin Müssener keine Probleme hat das Leder im Tor unterzubringen.
Da einige weitere gute Möglichkeiten von Geyer, Müssener oder Teino nicht genutzt werden konnten, bedeutete dieses 0:1 auch den Pausenstand nach einer ersten Hälfte, in der der sonst als Stoiker bekannte Coach Birnkammerfast für einen Eklat gesorgt hätte als er sich zu einem Wutausbruch von nahezu „Lorantschem“ Ausmaß hinreißen ließ. Der an sich souveräne Schiedsrichter drohte schon, ihn vom Ordnungspersonal maßregeln zu lassen, doch dieses hatte zu seinem eigenen Glück gerade an diesem Tag frei.
Mit neuem, bis in die Haarspitzen motivierten, Personal ging es dann in den zweiten Spielabschnitt. Immerhin galt es für die neue Sturmspitze Patrick Enzmann sich die Führung in der Torschützenliste zu ergattern. Nach wenigen Minuten (wohl durch den zeitgleich gefallenen Führungstreffer des BVB beflügelt) dreht er das erste Mal auf: Eine Unpräzise Rückgabe eines Siemensianers endet in einem Pressschlag zwischen dem Torhüter des SV und dem „ewigen Enz“. Und dieser hat die Gesetze der Physik auf seiner Seite und beweist unwiderlegbar, dass Kraft gleich Masse mal Beschleunigung ist, was für die Hertha folgerichtig das 2:0 bedeutet.
Was folgte war die Sturm und Drang Phase der Gäste, doch der Torabschluss ist und bleibt das größte Manko im Spiel der Hertha. Friedrich, Geyer, „Buco“ Denkovic, ja sogar der eingewechselte Michi hatten weitere Treffer auf dem Fuß, doch jedes Mal scheiterten sie am eigenen Unvermögen oder an einem glänzend aufgelegten Schlussmann der Hausherren.
Schließlich fasste sich sogar Abwehr-Recke Flori Rossmeisl ein Herz und marschierte nach vorne. Mit einem kraftvollen Antritt bricht er in den 16er der Hausherren ein, legt sich den Ball zu weit vor und fungiert schlussendlich als Rammbock gegen den arg gebeutelten Torwart. Nutznießer ist wieder einmal Enzmann, der den Ball auf einem Silbertablett präsentiert bekommt und nur noch zum 3:0 einschieben muss.
Dieser Treffer war gleichzeitig der Schlusspunkt in einer stets fair geführten, unterhaltsamen Partie.
Besondere Erwähnung verdient noch das Abwehrbollwerk um Flo Rossmeisl, „Iron“ Heinz und Markus Meier, der seine Feuertaufe als Abwehrchef mit Bravour meisterte. Vor allem der „verlorene Sohn“ der Herthaner, Stefan Weißhäuptl konnte stets in Schach gehalten werden. Und als er sich dann doch das eine Mal durchsetzten konnte, war da ja immer noch der glänzend aufgelegte Thomas im Tor, der ihm im 1:1 mit einem katzenartigen Reflex keine Chance ließ. Es war als hätte man in diesem Moment spontane „Koan Neuer“-Rufe von den Rängen vernommen…
Bleibt zu hoffen, dass die Herthaner diesen Elan mit in die anstehende englische Woche nehmen.
Robin
1. Mannschaft 17.04.2011
FC Hertha München - FC Bosna H. München 1 : 1
Fußballerische Rohkost in einem schwachen Spiel!
Unentschieden trennten sich die Herthaner von ihrem Gegner. Es haperte schon von Beginn an. Der Spielaufbau gestaltete sich oft umständlich. Es wurde viel mit dem Ball gelaufen und wenig gespielt. Die erste Chance resultierte dementsprechend aus einem Freistoß (23.Min). Eichner verfehlt das Kreutz nur knapp. Aber Bosna kam trotz begrenzter läuferischer und spielerischer Mittel ebenfalls zu Chancen. In der 31.Min. musste Fuckenrieder alles riskieren um einen Rückstand zu verhindern. Im nächsten Angriff hatte Pilcher die große Chance. Nach einer Hereingabe von Eichner bekommt er den Ball, frei vorm Tor stehend, nicht richtig unter Kontrolle. Das nächste Highlight dann wieder für die Gäste. Gleich zwei Mal muss Fuckenrieder abwehren.
So ging es weiter, beide Mannschaften hatten trotz mäßigen Spiels, immer wieder gute Möglichkeiten. Hertha hatte zwar das Chancenplus, Meier, Tischer und Brückner scheiterten noch aus guten Positionen, bekam aber den Ball nicht im gegnerischen Tor unter. Als dann Bosna numerisch noch dezimiert wurde, Gelb/Rot wegen wiederholten Foulspiels, wurde das Spiel komplett auf den Kopf gestellt. Knezevic hatte einen Zweikampf an der eigenen Torauslinie eigentlich schon gewonnen, vertändelte aber den Ball leichtfertig wieder, was einen scharfen Ball vor das Tor zur Folge hatte. Der mitgelaufene Gästestürmer hatte am langen Eck keine Mühe den Ball reinzuschieben (61.Min.).
Hertha warf nun Alles nach vorne, kam aber nicht mehr richtig durch die vielbeinige Gästeabwehr durch. Im Gegenteil, wenn Fuckenrieder nicht so gut drauf gewesen währe, hatten die Gäste frühzeitig Alles klar machen können. In der 88.Min. bekam Hertha nach einem Handspiel im Strafraum den erlösenden Elfer zugesprochen. Eichner trat an, viel zu lässig, scheiterte am Torwart und Storch versenkte den Nachschuss aus kurzer Distanz.
Heute hätte es gegen diesen vermeidlich schwachen Gegner eine Niederlage setzen können. Torwart Fuckenrieder ist es zu verdanken, dass es letztendlich zu diesem nach dem Spielverlauf glücklichen Unentschieden kam.
Fredi
2. Mannschaft 17.04.2011
FC Hertha München II - FC Bosna H. München II 2 : 2
Revanche für die unglückliche Niederlage aus dem Hinspiel wollte die 2. Mannschaft der Hertha am Sonntag gegen den FC Bosna 2 nehmen. Doch wie so oft in dieser Saison fehlte das nötige Quäntchen Glück.
Der Gegner legte von Beginn an ein sehr aggressives Zweikampfverhalten an den Tag und der Hertha wurde die eine oder andere Lektion aus dem Lehrbuch für schmutzige Tricks erteilt. Ob mehr oder weniger versteckte Fouls, Ellbogenstöße oder so manche verbale Nettigkeit – die Bosnier beherrschten alles aus dem FF.
Die Hertha versuchte spielerisch dagegenzuhalten. Leider blieben einige schöne Kombinationen unbelohnt. Die beste Szene in der ersten Hälfte hatte Robin Müssener. Nach einem Spielzug wie aus dem Lehrbuch über Anderl Rosenbaum und „Buco“ Denkovic traf er allerdings nur den Pfosten.
Kurz vor der Pause bewahrte Niko Münzenmeier die Hausherren mit einer glänzenden Parade vor dem Rückstand.
Als erstes Opfer musste Julian Friedrich der harten Gangart der Gäste Tribut zollen. Nach einigen grenzwertigen Fouls wurde er verletzungsbedingt ausgewechselt.
In der zweiten Hälfte begannen zunächst die Gäste etwas druckvoller, doch die Hertha hielt stark dagegen. In der 60. Minute bekamen die Hausherren einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte zugesprochen. Michi Forster bringt den Ball mit Zug in die Mitte, wo er nochmal verlängert wird, bis er am langen Pfosten Nico Kindler findet. Der fackelt nicht lange und versenkt aus dem spitzesten aller Winkel zum 1:0.
Doch die Führung hält leider nicht allzu lange. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft nutzen die Gäste prompt zum Ausgleich.
Aber die Herthaner geben nicht auf und spielen weiter ambitioniert nach vorne. Auf einmal taucht Patrick Enzmann nach einer mustergültigen Flanke von „Buco“ frei vor dem Gäste-Keeper auf und schiebt kaltschnäuzig zur erneuten Führung ein.
Aber dass die Hertha alles andere besser kann als einen Vorsprung zu verwalten, stellte sie mal wieder unter Beweis. Offen wie ein Scheunentor präsentierte sich die Hintermannschaft kurz vor Schluss und ermöglichte so den 2:2 Endstand.
In den Schlussminuten wurde es dann nochmal schmutzig. Ein etwas dilettantisches Handspiel von Lubo, das auch zu Recht mit Gelb bestraft wurde, sorgte für ordentlich Zündstoff. Erst wurde ein Bosnier mit Rot des Feldes verwiesen als er Abwehrchef Michi Forster im Stile des Würgers von Schloss Blackmoor an die Gurgel ging. Dann gab es noch einen heftigen Disput zwischen TihomirDenkovic und einem gegnerischen Spieler, der allem Anschein nach über eine übermäßig ausgeprägte Libido verfügte – zumindest bekräftigte er mehrfach ausdrücklich den Wunsch intimen Kontakt mit sämtlichen Verwandten diverser Hertha-Spieler zu pflegen.
Mit diesen unschönen Szenen endete die Partie, die wohl den letzten Strohhalm in Sachen Aufstiegshoffnung der Hertha bedeutete. Jetzt kann man sich in den verbleibenden Spielen, die wohl mehr Freundschaftsspiel-Charakter haben werden, für die nächste Saison in der C-Klasse warm schießen.
Robin
1. Mannschaft 12.04.2011
Sportfreunde Pasing 03 - FC Hertha München 1 : 3
Ein gutes Spiel zeigten die Mannen um Trainer Kovacevic bei den Pasingern. Mit einer frühen Führung stellte Hertha gleich fest, wer das Kommando hat. Tischer erzielte in der 6. Min. nach einem Pass von Eichner die 1:0 Führung. Der Schock kam postwendent. Zafer Kurtulmus wurde schwehr verletzt mit einem Achillessehnenriss vom Platz getragen. An dieser Stelle wünscht ihm die Redakion, die Verantwortlichen des FCH, die Mannschaft und alle Freunde des Vereins, alles Gute und eine baldige Genesung. Das Spiel lief allerding weiter im Sinne der Hertha. Alex Eichner schoss nach einem Pass von Meier zum 2:0 in der 31.Min. ein. Leider musste man auch noch ein Gegentor hinnehmen. Tobias Seibt schlägt über den Ball, so dass das Leder vor den Füßen des Gegners landete, der keine Mühe hatte zu vollenden. Den Endstand zum absolut verdienten 3:1 Erfolg setzte abermals Alex Eichner. Nach einem Foul an Mikele im Strafraum verwandelte er den fälligen Strafstoß souverän. Hertha hätte deutlich höher gewinnen können oder gar müssen. An Chancen harperte es jedenfalls nicht. Ludwig Pilcher, Macel Wersching und Stefan Storch trafen jeweils Pfosten oder Latte, um nur die größten Möglichkeiten zu nennen.
Diese drei Punkte hat sich die Mannschaft eindrucksvoll mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erspielt und eine Trendwende damit eingeleitet.
Fredi
2. Mannschaft 12.04.2011
FC Hertha München II - Internationale Taufkirchen 2 : 1
Ein Hauch von Championsleague umwehte den Surheimer Weg am Dienstagabend. Die Hertha empfing den Liganeuling FC Internazionale in einem „offiziellen Ligaspiel ohne Wertung“. Über die Sinnhaftigkeit einer solchen Partie lässt sich streiten, da keine Punkte vergeben wurden, aber eventuelle rote Karten Auswirkungen auf die nächsten Spiele gehabt hätten. Zudemwaren Spieler ohne gültigen Pass nicht spielberechtigt. So ging man das Match als verschärfte Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen an.
Die Hertha war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und es wurde schnell klar, dass der Gegner lediglich vom Namen her internationales Renommee besitzt. Doch trotz bester Möglichkeiten wollte den Hausherren der verdiente Führungstreffer nicht gelingen. Allein Patrick Enzmann hatte diverse Male das 1:0 auf dem Fuße – mal schlägt er nach einer Ecke 4 Meter vor dem leeren Tor am Ball vorbei, mal setzt er das Spielgerät aus aussichtsreicher Position neben den Pfosten. Doch da war er nicht der einzige. Julian Friedrich aus 10 Metern, Robin Müssener aus spitzem Winkel, Dominik Hase allein vor dem Keeper und Manuel Geyer aus 12 Metern taten es ihm gleich – selbst der berüchtigte Kinkler zeigte sich ungewohnt uneffektiv.
Und statt mit einem komfortablen 5-6 Tore Vorsprung ging man auf einmal mit einem Rückstand in die Pause. Was der Hertha in 10 Chancen nicht gelang, schafften die Gäste in einer halben. Mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern über unseren überraschten Keeper Thomas hinweg, erzielten die Gäste aus Taufkirchen die äußerst schmeichelhafte Führung.
Das wollten die Hausherren natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Man erhöhte den Druck und es bot sich weiterhin ein Spiel auf ein Tor. Und diesmal sollte die Sturm und Drang Phase der Herthaner belohnt werden. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass es wieder einmal Nico Kindler vorbehalten war den Treffer zum überfälligen 1:1 Ausgleich zu erzielen. Aus 20 Metern überlistet er den Torhüter der Gäste mit einem gefühlvollen Heber.
Jetzt wollte das Team natürlich auch den Sieg. Die Einwechslung von Anderl Rosenbaum sollte nochmal frischen Wind ins Angriffsspiel bringen, doch in seiner ersten Aktion sollte er am Inter-Torwart scheitern.
In der 80. Minute dann die spielentscheidende Szene: Kurz zuvor hatte er noch gepumpt wie ein Maikäfer, doch auf einmal fasst sich Julian Friedrich ein Herz, schnappt sich das Leder und marschiert von der Mittellinie los. Mit einem unwiderstehlichen Solo lässt er in bester Harry Decheivert-Manier die gesamte Hintermannschaft der Gäste alt aussehen und krönt diese Aktion mit dem Siegtreffer.
Alles andere als ein Sieg wäre auch eine herbe Enttäuschung für die Hertha gewesen.
Robin
1. Mannschaft 10.04.2011
DJK Würmtal/Planegg - FC Hertha München 1 : 0
Keine Punkte auf des Gegners Platz!
Es läuft nicht so richtig Rund bei der Hertha in diesen Tagen. Die klamme Personaldecke bereitet Trainer Kovacevic arges Kopfzerbrechen. Das was zurzeit auf dem Platz steht ist schon fast das letzte Aufgebot. Den einzelnen Spieler kann man freilich nichts vorwerfen, die die noch können kämpfen und arbeiten wie es sich gehört, aber die Mannschaft leidet unter den ständigen Umstellungen und den Ausfällen die sie zu verkraften hat. Man kann nur hoffen, dass sich die Situation bald entspannt!
Nun zum Spiel. Bei schönstem Wetter gestaltete sich die Anfangsphase recht ausgeglichen. Auf beiden Seiten gab es viel Stückwerk zu sehen. Der Ball wurde oft zu lange gehalten und zu wenig gespielt. Ein flüssiges Spiel kam dementsprechend nicht zu Stande. Die erste Riesenchance verpasste Krachtis, der in der 17.Min. den Abpraller nach einem Eichner Schuss, aus kurzer Distanz nicht am Torwart vorbei brachte. Kurz darauf musste Torwart Fuckenrieder zum ersten Mal entscheidend eingreifen. Eine klasse Parade verhinderte den Rückstand. Der eingewechselte Höger musste auch gleich zeigen, was er kann. Er putzte kurz vor der Pause nach einem Fehler von Seibt in letzter Sekunde aus.
Das optische Übergewicht lag nach Wiederanpfiff bei den Hausherren, die auch die Ein oder Andere gute Möglichkeit bekamen. Es dauerte gut zwanzig Minuten, bis Hertha die Kontrolle wieder zurückerkämpfen konnte. Genau in diese Phase hinein machte Würmthal das einzige und entscheidende Tor. Gut freigespielt kam der Stürmer frei auf Fuckenrieder zu, der den ersten Ball noch bravourös parieren konnte. Der Nachschuss allerdings sprang unglücklich über alle hinweg ins Tor. Hertha gab nicht auf, spielte weiter nach Vorne und hatte auch noch Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen. Der wirklich sehr stumpfe Platz, alle Spieler hatten damit ihre Schwierigkeiten, der Gegner und auch ein bisschen das eigene Unglück, verhinderte dies aber. So ging man nicht nur geschlagen vom Feld, es kam noch Schlimmer, Abwehrspieler Knezevic sah in der 92.Min. Rot wegen einer vermeintlichen Notbremse. Die ohnehin schon dünne Spielerdecke wir damit weiter dezimiert. Hoffentlich kehren die angeschlagenen Spieler so bald wie möglich wieder ins Team zurück!
Fredi
2. Mannschaft 10.04.2011
Spielfrei...
1. Mannschaft 03.04.2011
FC Hertha München - TSV Gräfelfing II
Der FC kam im Heimspiel gegen Gräfelfing II nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Der Hertha-Treffer erzielte Stefan Storch per Foulelfmeter.
Auf schwer bespielbaren Geläuf legten beide Mannschaften einen Schnellstart hin und bereits nach fünf Spielminuten lag der TSV beim FC Hertha mit 1:0 in Front: Ein langer Pass von Zölls hebelte die komplette Abwehr der Gastgeber aus - Sterr lief allein auf FC-Torwart Fuckenrieder zu und schob das Leder eiskalt ins Netz. Die Antwort der Herthaner folgte sekundenschnell - Eichner wird im Strafraum zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelt Storch zum 1:1-Ausgleich. Nach dieser turbulenten Anfangsphase kühlte die Partie schnell wieder ab, beide Teams mühten sich redlich - Spielfluss kam selten auf, das probate Mittel hieß: Lange Bälle in die Sturmspitze.
In der 30. Minute verweigerte Schiedsrichter Lenz dem FC einen vermeintlichen Foulelfmeter, als Eichner erneut im Strafraum zu Boden fiel. In der zweiten Hälfte avancierte TSV-Akteur Babic zum tragischen Helden - zwei Mal vergab er freistehende vor Schlussmann Fuckenrieder. In der 80. Minute wurde diese Nachlässigkeit von den Hausherren fast bestraft - FC-Spieler Eichner zirkelte einen Freistoß über die Mauer, doch TSV-Torwächter Kovacs hielt das Unentschieden fest.
Zeljko Kovacevic (Tr. Hertha): In der nächsten Woche müssen wir uns gewaltig steigern.
fussball-vorort.de
2. Mannschaft 03.04.2011
FC Hertha München II - FC Fürstenried 2 : 2
Zwei wichtige Punkte im Aufstiegskampf verschenkte die 2. Mannschaft an diesem Wochenende gegen den FC Fürstenried.Dabei sah es lange Zeit sehr gut aus für die Hertha, obwohl man aufgrund diverser Absagen mal wieder mit einer komplett neuen Formation, sowie stark ersatzgeschwächt in die Partie ging. Bereits nach wenigen Minuten erzielte Manu Geyer den Führungstreffer mit einem platzierten Flachschuss aus 10 Metern.
Als dann kurz darauf Robin Müssener nach einem von Felix Eichner getretenen Eckball das 2:0 erzielte, wähnte man sich schon in trügerischer Sicherheit. So wurden einige passable Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen leichtfertig vergeben und man ging mit einer 2-Tore Führung in die zweiten 45 Minuten.
Dort bot sich zunächst ein unverändertes Bild – Hertha überlegen ohne wirklich zwingend zu sein.Nach einer vergebenen Großchance von Müssener, der aus aussichtreicher Einschuss-Position verzog, kam der Bruch im Spiel der Hausherren und es bewahrheitete sich die alte Fußballer-Weisheit: „Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten“. In Folge des Anschluss-Treffers wirkte die Hintermannschaft total verunsichert. Man verlegte sich nur noch aufs Verteidigen, und dass das nicht gerade die größte Stärke der Herthaner ist, stellten sie bereits in den vorangegangenen Saisonspielen unter Beweis. So kam es, wie es kommen musste und die Fürstenrieder konnten den 2:2 Endstand markieren.
Erst in den Schlussminuten schien sich die Mannschaft von Trainer Birnkammer noch einmal zu berappeln. Doch leider wurde die Drangphase nicht mit dem Siegtreffer belohnt.
Nun muss man schon auf grobe Ausrutscher der Konkurrenz hoffen und darf selbst keine Punkte mehr verlieren um die minimale Aufstiegschance noch zu wahren.
Robin
1. Mannschaft 27.03.2011
BSC Sendling - FC Hertha München 1 - 0
Unglückliche Niederlage auf Kunstrasen an einem verregneten, grauen Sonntag!
Eigentlich gestaltete sich die erste Hälfte im Sinne des FCH. Gut im Spiel, war Hertha dominanter als der Gegner und kam besser in die Zweikämpfe als die Hausherren. Sie erspielten sich ein sichtbares Übergewicht, hatten mehr Ballbesitz und spielten stets nach Vorne. Leider kam Alexander Eichner nicht so richtig in die Partie, das merkte man dem Hertha-Spiel an. Es wurde nicht richtig zwingend gespielt. Trotz der Feldüberlegenheit kam es zu keinen richtig guten Torchancen. Aber auch Sendling gelang nur sehr wenig, da die Abwehr auf der Höhe war und nichts zuließ. So musste eine Standartsituation für die beste Offensivaktion herhalten. Stefan Storch scheiterte in der 33.Min. mit einem guten Freistoß am Torwart der Heimelf. Es dauerte bis zur 38.Min. bis Sendling zum ersten Mal gefährlich vorm Hertha-Tor auftauchte. Nach einer guten Kombination ging der Schuss aber klar über das Tor. Es ging also mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.
Der Regen lies ein wenig nach, dafür wurde es windiger. Sendling hatte die erste Gelegenheit in Hälfte Zwei. In der 49.Min. war die Hertha-Abwehr zum ersten Mal unachtsam und Sendling kam mit einem Steilpass gefährlich vor das Tor. Andreas Fuckenrieder machte keine gute Figur beim Herauslaufen und überließ dem Stürmer die Initiative, der keine Mühe hatte den Ball ins Tor zu spitzeln. Der Faden war nun etwas gerissen. Hertha wollte den Ausgleich, kam aber weiterhin nicht so richtig mit dem Platz zurecht. Viele kleine Fehler verhinderten gute Möglichkeiten. Hertha wurde zwangsläufig immer offensiver wodurch Sendling den Platz für Konter herhielt. Fuckenrieder musste noch zwei Mal sein ganzes Können aufbieten um Hertha im Spiel zu halten. In den letzten Minuten bekam Hertha dann doch noch die Chance den Ausgleich zu erzielen. Doch leider scheiterten zuerst Christian Tischer und später auch noch Alexander Eichner aus vielversprechenden Positionen knapp.
Ein Unentschieden währe durchaus ein gerechtes Ergebnis gewesen, sollte aber an diesem Tag nicht sein.
Fredi
2. Mannschaft 27.03.2011
FC Wacker München II - FC Hertha München II 4 - 1
Einen rabenschwarzen Sonntag erwischte die 2. Mannschaft beim Auswärtsspiel beim Spitzenreiter.
Ob den Spielern noch die Frühjahrsmüdigkeit in den Gliedern steckte oder ob man vom Kantersieg im letzten Spiel noch benebelt war – man weiß es nicht. Auf jeden Fall verschlief die Hertha die Anfangsphase komplett und wurde prompt 2x kalt erwischt, so dass es nach 15 min. bereits 0:2 stand. Zudem verlor die Mannschaft auch noch Abwehrchef Michi Forster, der dafür, dass er den Schiedsrichter auf ein klares Handspiel, das dem 2. Treffer vorausging, hinwies, erst die gelbe Karte sah und als er den Unparteiischen dann noch für die weise und souveräne Entscheidung lobte, mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde.
Somit war die Partie praktisch schon entschieden und man konnte froh sein, nur noch einen Gegentreffer vor der Pause zu kassieren.
In der 2. Hälfte zeigte das Team dann nochmal Moral und erarbeitete sich einige Tormöglichkeiten. Leider reichte es aber nur zu einem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3. Felix Eichner hatte aus 18 Metern den Ball mit einer perfekten Flugkurve in den Winkel gesetzt. Als dann zum Ende der Partie die Kräfte schwanden konnte Wacker noch den 4:1 Endstand markieren.
Jetzt heißt es Mund abwischen und weitermachen! Mit zwei Siegen aus den nächsten zwei Spielen wäre der ersehnte Aufstiegsplatz 2 immer noch drin.
Robin
1. Mannschaft 20.03.2011
FC Hertha München - SV Planegg Krailling II 2 : 1
Heiß umkämpftes Spiel auf einem schwer bespielbaren Platz!
Hertha zeigt sich gut vorbereitet von Trainer Kovacevic und startet mit einem verdienten Sieg in die Rückrunde. Zu beginn der Partie gestaltete sich das Spiel weitgehend ausgeglichen und fand vorwiegend im Mittelfeld statt. Es dauerte 20 Minuten bis zur ersten nenneswerten Chance für die Hausherren. Der junge Meier, in Szene gesetzt von Brückner, scheiterte aber am Torwart. Der nächste Angriff war noch gefährlicher, Krachtis bekam einen langen Ball unter Kontrolle der Torwart sprang vorbei, aber aus diesem spitzen Winkel konnte er das Tor nicht mehr richtig anvisieren und der Ball ging daneben. In der 26.Min. kam Planegg dann mit einem Konter gefählich vors Hertha-Tor, der Schuss ging aber am langen Eck vorbei. Fünf Minuten später erzielt Eichner, auf Vorlage von Meier, den verdienten Führungstreffer aus kurzer Distanz. Das Hertha-Spiel litt aber eher durch diese Führung. Planegg kam zur ersten Drangphase in diesem Spiel und bekam gute Möglichkeiten. Ein Lattenknaller in der 36.Min. und auch gleich danach der Ausgleich. Aus einer klaren Abseitsposition heraus kam der Stürmer alleine durch und lies Torwart Fuckenrieder keine Chance.
In der 2. Hälfte wurde Hertha wieder besser, übernahm das Kommando und erspielte sich immer mehr ein klares Übergewicht. Die erneute Führung erzielt Krachtis nach einer Ecke und einen Abpraller, den er direkt im Tor unterbrachte. Hertha hatte noch die Ein- oder Andere gute Möglichkeit die Führung auszubauen aber Tischer und auch Eichner bekamen das Ding nicht mehr im Tor unter. So wurde es dann am Schluss noch mal Spannend aber Hertha gab den verdienten Sieg nicht mehr aus der Hand.
Trainer Kovacevic: Bei diesem schweren Platzbedingungen war es ein gutes Spiel mit einer starken kämpferischen Leistung meiner Mannschaft
Fredi
2.Mannschaft 20.03.2011
FC Hertha München II - WB Sechzgerstadion II 15 : 1
Ein regelrechtes Schützenfest feierte die 2. Mannschaft zum Start in die Rückrunde.
Im roten Morast vom Surheimer Weg ging der Tabellenletzte WB Sechzgerstadion im wahrsten Sinne baden und wurde vernichtend mit 15:1 geschlagen.
Die Hertha gab ab der 1. Minute Vollgas und spielte ambitioniert nach vorne. Nachdem den Hausherren nach den ersten sehenswerten Kombinationen noch das Abschlussglück versagt blieb, war es wie so oft an Nico Kindler den Torreigen zu eröffnen. In der 10. Spielminute packte er den gefürchteten „Kinkler-Hammer“ aus und drosch das Spielgerät aus 17 Metern ins gegnerische Gehäuse. Auf den Geschmack gekommen, legte er nur wenige Augenblicke später auf Vorarbeit von Julian Friedrich das 2:0 nach. Jetzt kam die Herthaner Torfabrik so richtig ins Rollen. Von der serbischen Gazelle „Buco“ Denkovic steil geschickt, nimmt Robin Müssener auf der rechten Außenbahn Fahrt auf – die scharfe Hereingabe versenkt der gegnerische Abwehrspieler, als er Patrick Enzmanns beißenden Atem im Nacken spürt, panisch im eigenen Tor. Dieses 3:0 verdarb dem Kinkler allerdings seinen lupenreinen Hattrick, da er wenig später auf Zuspiel von Enzmann zum 3. Mal traf.
Als nächstes durfte sich der Neuzugang Dominik gleich doppelt in die Torschützenliste eintragen. Zunächst versenkte er eine butterweiche Flanke, getreten von Florian Roßmeisl nach einem unwiderstehlichen Antritt über rechts, mit einem platzierten Kopfball, dann nutzte er einen Fehlpass in der gegnerischen Hälfte und schloss kompromisslos zum 6:0 ab. Als nächstes erhielten die Gäste vom Sechzgerstadion noch eine Lektion in Sachen Regelkunde, als ihre „Abseits-Falle“ nach einem Einwurf zur Verwunderung aller Verteidiger nicht zuschnappte und Kindler, freistehend vor dem gegnerischen Keeper, mit einem gefühlvollen Heber das 7:0 besorgte.
Ein kalter Schauer lief den Anhängern der Hertha über den Rücken, als Robin Müssener kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Abpraller nach einem strammen Freistoß von Enzmann mit einem kuriosen Holger Forst-Gedächtnis-Verstolperer knapp neben das Tor setzte. Somit ging man mit einem leistungsgerechten 7-Tore Vorsprung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein unverändertes Bild. Eine Angriffswelle folgte auf die nächste. So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich „der ewige Enz“ Patrick Enzmann, in der ersten Hälfte noch zu „Mr. Abseits“ gekürt, seinen ersten Treffer erarbeitete. Daraufhin ließ sich Robin Müssener auch nicht mehr lange bitten und markierte nach Vorlage des mittlerweile eingewechselten Manu Geyer das 9:0. Diesmal ging er auf Nummer sicher und trug den Ball förmlich über die Linie. Für ein zweistelliges Ergebnis sorgte im Anschluss Julian Friedrich mit seinem Treffer zum 10:0 nach einem unverschämt lässigen Hackerl von Enzmann.
Aber die Hausherren waren noch lange nicht satt. Nach einer kurzen Schaffenspause meldet sich der Kinkler zurück: Er tanzt den ersten Verteidiger aus, vorbei am zweiten, vernascht den dritten, holt zum Schuss aus und… Enzi ist zur Stelle und spitzelt ihm das Leder vom Schlappen in die Maschen. Doch nur wenige Minuten später durfte der legendäre Kinkler sein Werk vollenden und mit dem 12:0 seinen 5-er(!!!)-Pack schnüren.
Dann wieder Geyer über die linke Angriffsseite, wieder findet er Müssener – das 13:0. Der nächste Treffer geht erneut auf das Konto von Patrick Enzmann, diesmal von Masud glänzend in Szene gesetzt – 14:0.
Wenigstens in einer Kategorie war der Gegner vom TSV der Hertha überlegen – in der Chancenauswertung. Aus sage-und-schreibe einer einzigen nennenswerten Tormöglichkeit machen sie den, aus Sicht der Hertha, höchst überflüssigen Ehrentreffer. Nach einem Eckball und dem etwas pomadigen Abwehrverhalten eines nicht näher genannten Herthaners landet der Ball unhaltbar im Netz. Doch ebendieser Herthaner sollte kurz darauf beweisen, was er wirklich auf dem Kasten hat, indem mit einem wuchtigen Flachschuss die doppelt duale Leistung des magischen Zweiecks komplettiert und den 15:1 Endstand herstellt!
Besondere Erwähnung verdient noch das unermüdliche Bemühen von Kapitän Flori Roßmeisl ebenfalls einen Treffer zu erzielen. Jedoch stellte er ja schon letzte Woche unter Beweis, dass er vor dem eigenen Tor über eine weitaus größere Abschluss-Stärke verfügt. Immerhin ergatterte er sich mit seinem artistischen Lattentreffer aus ca. einem Meter vor der Torlinie den prestigeträchtigen Mario Gomez Award des Tages!
Bleibt zu hoffen, dass das Team von Coach Birnkammer den Elan aus diesem deutlichen Sieg mit in die anstehenden „do-or-die“ Wochen nimmt, wenn es gegen andere Kaliber aus dem oberen Tabellendrittel geht!
Robin
1. Mannschaft 21.11.10
Sentilo Blumenau - FC Hertha München 4 : 3
Der Letzte auftritt des Jahres führte die Hertha zu Sentilo, dem selbsternannten Aufstiegsfavoriten.
Sentilo begann stark und druckvoll aber ohne richtig Torgefährlich zu werden. Nach zehn Minuten beruhigte sich das Spiel etwas. Hertha kam immer besser ins Spiel, hatte den Gegner eigentlich ganz gut im Griff und erzielte durch Evangelos Krachtis nach 17.Min. die 0:1 Führung. Das Spiel gestaltete sich weiterhin ausgeglichen. In der 26.Min. bekam Knezevic den Ball nicht geklärt und ermöglichte somit eine gute Schusschance für die Heimelf. Den Abpraller nutze der Sentilo-Stürmer zum Ausgleich. Sentilo kam mit dem heimischen Kunstrasen besser zurecht und hatte eine leichte Feldüberlegenheit. Hertha machte sich zudem mehr Mühe als benötigt, weil nicht konsequent genug gespielt wurde. Einfache Fehler ermöglichten der Heimelf immer wieder Torchancen. In der 45.Min., Hertha war mit dem Gedanken schon in der Pause, hatte Sentilo einen Einwurf nahe der Eckfahne. Keiner ging richtig hin, die Flanke kam unbedrängt herein und aus 5 Metern köpfte ein Stürmer freistehend ohne Mühe ein. Keine Minute später pfiff der Schiri zur Halbzeitpause.
Zur zweiten Hälfte wurde das Flutlicht befeuert und Hertha kam wieder besser ins Spiel. In der 50.Min. kam Macel Wersching für Krachtis ins Spiel. Kurz darauf hatte Brückner eine gute Chance leichtfertig vergeben nachdem er von Eichner schön in Szene gesetzt wurde. Das Tempo blieb weiterhin auf diesem schnellen Platz hoch obwohl die Heimelf versuchte, das Spiel zu beruhigen. Ein individueller Fehler von Knezevic ermöglichte Sentilo die Vorentscheidung in der 58.Min. Der Sentilo-Spieler bekam den Ball regelrecht in den Lauf gespielt und konnte alleine aufs Tor zugehen. Das war in dieser Phase des Spiels äußerst unglücklich, weil Hertha eigentlich dran war, den Ausgleich zu erzielen. In der 64.Min, machten die Hausherren den Sack vermeintlich endgültig zu. Nach einer Ecke wurde der Ball quer gelegt und wiederum kam ein Sentilo-Spieler frei zum Abschluss und lies Fuckerieder keine Chance. Nach dem letzten großen Aufreger, wurde der frustrierte Alex Eichner aus Sicherheitsgründen ausgewechselt und das Spiel beruhigte sich wieder etwas. In der 79.Min. wurde Brückner im Strafraum gelegt und den fälligen Strafstoß verwandelte Stefan Storch. Mit dem nächsten Angriff sogar die Chance auf den Anschlusstreffer. Der Pfosten verhindert den 2 Treffer von Storch. Auch Lemmel hatte sich noch mal gut in Szene gesetzt, aber kein Glück im Abschluss. In der letzten Minute erzielte Marcel Wersching den 4:3 Anschlusstreffer, doch leider zu spät. Der Schiri pfiff die Partie danach ab.
Es war heute schon deutlich merkbar, dass die Hausherren auf ihrem Kunstrasen leichte Vorteile haben. Allerdings ist diese Niederlage auch auf individuellen Fehler zurück zu führen. Ebenso trug der Schiri, der einiger Maßen überfordert war, seinen Teil dazu bei, dass das Spiel zerrüttet war. Sehr zweifelhafte Entscheidungen sorgten für ein oftmals ruppiges Spiel auf beiden Seiten. Ein Spieler von Sentilo wurde kurz vor Schluss mit Gelb/Rot vom Platz gestellt wg. Meckerns, er haderte lautstark mit den Entscheidungen, wie eigentlich alle Akteure auf dem Platz und Drumherum. Wenn alles normal läuft geht man hier mit einem oder sogar drei Punkten nach Hause, nun ist man mit 4:3 bedient und hat leider keinen runden Abschluss für dieses durchaus erfolgreiche Jahr.
Fredi
2. Mannschaft 21.11.10
SpVgg Thalkirchen-Fr. III - FC Hertha München II 1 : 3
Letztes Spiel des Jahres und das war ein Richtungsweisendes!
Stark ersatzgeschwächt ging Hertha in die Partie und kam zunächst besser ins Spiel. In der 7.Min. schickte Holger Forst, Patrick Enzmann steil, der alleine aufs Tor zuging und den Ball gekonnt am Torwart vorbei ins kurze Eck schob. Diese frühe Führung stärkte das Herthaspiel. Robin Müssener hatte kurz darauf die große Chance, glänzend in Szene gesetzt vom „Weißen Hai" Helli Madl, aus kurzer Distance einzuschieben, aber vollkommen verzogen und übers Tor geschossen. Im Anschluss übernahmen die Hausherren so langsam das Kommando. Sie drängten die Herthaner hinten rein. Aus dem Spiel raus lies die Abwehr um Michael Forster jedoch keine Möglichkeiten zu. Nach einem Freistoß fast von der Eckfahne aus, kam die Heimelf zum schmeichelhaften Ausgleich (18.Min.). Aber dies beeindruckte Hertha gar nicht. Nur 2 Minuten später setzte sich Patrick Enzmann wieder über Links durch und schoss aus 10 Metern aufs Tor. Diesen Ball konnte der Goalie nur abklatschen lassen. Der Nachschuss von Robin Müssener war die erneute Führung für Hertha. Jetzt entwickelte sich ein interessantes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Torwarte beider Mannschaften zeigten alles Andere als eine gute Leistung und so verwunderte es schon sehr, dass es mit diesem Stand in die Pause ging.
Die zweite Hälfte begann mit viel Gesprächsstoff. Ein Handspiel wurde nicht gesehen und Forster beschwerte sich so lange bis er Gelb sah. Auch Alex Stöger steigerte sich und parierte des Öfteren gut im eins gegen eins. Aber auch Hertha hatte gute Gelegenheiten, „Zizu Platte Buco’s" Freistoß konnte der Torwart gerade noch am Pfosten vorbei lenken. Basti Witzig und „die ehrenwerte Platte von Zizu-Buco" hatten im Anschluss die Riesenchance den Sack zu zu manchen, aber die Latte und das Unvermögen standen im Weg. Auch Holger Forst hatte, gut eingesetzt von Buco, die Chance, scheiterte aber am Torwart. Allerdings hatten die Hausherren auch ihre Möglichkeiten. Alex Stöger zeigte eine hervorragende zweite Halbzeit und hielt seinen Kasten sauber. Im eins gegen eins war er heute eine Macht. In der 86.Min. konterte Hertha noch mal und Patrick Enzmann behauptete den Ball gut, legte quer auf Holger Forst, der den Ball zur 1:3 Entscheidung ins lange Eck schob. Dieses Spiel war geprägt vom Kampf und dieser Sieg war so wichtig für Hertha. Es hätte auch ein Unentschieden oder sogar eine Niederlage geben können, währ alles drin gewesen. Hertha hat mit glück und Kampf diese drei Punkte gewonnen!
Im direkten Verfolgerduell hat sich der FCH nun ein bisschen absetzen können und ist weiter auf Kurs. Wenn die Mannschaft so zusammen bleibt und weiterhin diese Moral und Einsatzfreude zeigt schaut es gut aus für die Zukunft!
Fredi
1. Mannschaft 14.11.10
FT München Gern II - FC Hertha München 1 : 4
Verdienter Sieg bei Gern 2!
Hellwach kam Hertha ins Spiel und brauchte nur drei Minuten um in Führung zu gehen. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schickt Eichner, Christian Lemmel steil, der dem Torwart keine Chance lies und ins lange Eck gekonnt zum 0:1 abschloss. Somit war Hertha am Drücker. In den folgenden 15 Minuten hatte man gute Möglichkeiten die Führung schon frühzeitig auszubauen. Aber sowohl Eichner als auch Brückner und Schachi konnten ihre Chancen nicht nutzen. Nach gut 20 Minuten erwachte dann so allmählich die Heimelf und kam langsam aber sicher ins Spiel. Hertha nahm die Zweikämpfe nicht mehr so gut an und wurde besser im Spielaufbau gestört. Das Spiel gestaltete sich zunehmend ausgeglichener. Trotzdem hatten die Herthaner weiterhin die besseren Möglichkeiten. In der 30.Min. bekamen die Hausherren einen Freistoß aus sehr guter Distance zugesprochen. Diesen hätte man nicht unbedingt geben müssen, aber hätte die Defensive gleich konsequent geklärt, wäre es dazu auch nicht gekommen. Die Folge, ein traumhafter Ball über die Mauer unhaltbar ins Kreutzeck. Hertha gab nun wieder etwas mehr Gas, beschleunigte das Spiel wieder und wurde wieder zwingender. In der Schlussminute der ersten Hälfte gab es nach einem Foul an Storch Elfmeter. Alex Eichner trat an und vergab leichtsinnig. Auch die Nachschusschance konnte Brückner nicht nutzen, da er einen Schritt zu spät dran war.
Zur zweiten Hälfte kam Kindler für Lemmel. Wieder war Hertha das präsentere Team. Eichner setzt, in der 55.Min., nach einer Ecke, den Ball per Kopf nur knapp über das Tor. Kurz darauf kam Friedrich für Höger ins Spiel. Kampfstark wie man ihn kennt brachte er frischen Wind ins Spiel der Herthaner. Das erlösende 1:2 erzwang Evangelos Krachtis in der 75.Min. mit einer Hereingabe, die der Abwehrspieler nur noch ins eigene Tor befördern konnte. Jetzt bekam Hertha endlich den nötigen Platz um das Spiel schnell zu machen. In der 82.Min. dann die Vorentscheidung. Julian Friedrich leitete nach einem starken Zweikampf einen Konter ein. Krachtis war alleine durch und sah den mitgelaufenen Kindler in der Mitte, der keine Mühe hatte das Ding rein zu machen. Zwei Minuten später wurde ein weiteres Tor für Hertha wegen Abseits nicht gegeben. Beinahe eine identische Kombination wie eben aber der Schiri, der kein glückliches Händchen bewies, pfiff ab. Trotzdem kam Hertha noch zum letztlich verdienten 1:4 Endstand. In der 85.Min. kam Brückner mit einer schönen Kombination über Rechts durch und lies dem Torwart abermals keine Chance und markierte somit die endgültige Entscheidung.
Klasse Leistung, die einen verdienten Sieger sah!
Fredi
2.Mannschaft 14.11.10
spielfrei...
1.Mannschaft 07.11.10
FC Hertha München - MTV 1879 München 1:1
Hart umkämpftes Unentschieden…..
gegen MTV1879 an diesem Sonntag am Surheimer Weg. Von Beginn an spielte unsere Mannschaft Aggressiv und scheute keinen Zweikampf. So übernahmen wir immer mehr die Kontrolle über das Spiel und erspielten uns in Halbzeit eins klare Vorteile. Aber auch MTV1879 spielte hier nicht „Kindergarten“ sondern hielt dagegen. So war die erste Halbzeit von harten Zweikämpfen geprägt, wobei das Spielerische auf beiden Seiten zu kurz kam. Aber Derby ist nun mal Derby! In der 25.Minute wurde unsere Überlegenheit endlich auch belohnt, als der gegnerische Verteidiger im Strafraum in den Zweikampf gegen Krachtis ging, diesen verlor und Krachtis wunderbar den Ball auf unseren Jungstar Höger Sebastian zurückspielte und dieser aus ca.12 Metern eiskalt zum verdienten 1:0 vollstreckte. Kurze Zeit darauf hatte MTV eine gute Tormöglichkeit als es vor unserem Tor im Fünfer drunter und drüber ging, aber letztendlich doch geklärt werden konnte. Das war aber die einzige brenzlige Situation in Hälfte eins gegen uns. In Halbzeit zwei war klar das MTV nun mit allen Mitteln den Ausgleich schaffen möchte und wir kamen ziemlich unter Druck ohne aber ernsthaft in Verlegenheit zu kommen. Alle Angriffe wurden von unserer starken Defensivabteilung mit Können und auch ein wenig Glück vereitelt. Entlastung gab es immer wieder durch einige Konter, die wir allerdings nicht zum Torerfolg nutzen konnten. Als MTV schon anfing zu verzweifeln, erzielten sie doch noch in der 80.Minute das 1:1. Aber was war das für ein blödes Gegentor. So ca.40 Meter vor unserem Tor, halb rechte Position gab es einen Freistoß den der MTV Spieler einfach mal in den Strafraum Richtung Tor schlug, der Ball an Freund und Feind vorbei ging und im Tor landete. Hier sah unser sonst hervorragend haltender Goalie Fuckerieder na ja sagen wir mal unglücklich aus. Aber nur ein paar Minuten später konnte er sich wieder beweisen, als er gegen den heranstürmenden MTVler super parierte. Somit endete dieses spannende und kampfbetonte Spiel leistungsgerecht 1:1.
Helli
2.Mannschaft 07.11.10
FC Hertha München II - U.S.Meroni Itel II 6:1
Zum Abschluss der Hinrunde empfing die 2. Mannschaft der Hertha an diesem Sonntag den Tabellenvorletzten U.S. Gigi Meroni-Itel II. Doch statt "Dolce Vita" bot der Gastgeber seinem Anhang zunächst eher nur Magerkost. Ohne seinen bisher erfolgreichsten Schützen Holger Forst, dem legendären "Schakal mit dem Schal", tat sich das Team von Coach Birnkammer vor allem in der Anfangsphase schwer gegen den Cartenaccio der Italiener. Die Herthaner agierten zwar über weite Strecken des Spiels feldüberlegen, doch Torchancen blieben Mangelware. So musste in der 20. Minute schon eine Standardsitiution herhalten. Ein Freistoß aus halb-linker Position, getreten von "Buco" Denkovic, wurde immer länger und länger, bis er schließlich an Freund und Feind vorbei ins lange Eck trudelte. Das langersehnte 1:0 wirkte wie ein Hustenlöser auf das Spiel der Hausherren. Die Angriffe wurden in der Folge flüssiger und auch zwingender vorgetragen. Es war schließlich Patrick Enzmann, der sich auf der linken Seite durchtankte und mustergültig quer legte, so dass der gegnerische Verteidiger den Ball vor dem einschussbereiten "Donny" Darco ins eigene Tor grätschte. Von diesem freundlichen Gastgeschenk war unser Bruder Leichtfuss, Michi Forster dermaßen angetan, dass er sich prompt revangierte: Einen, an sich harmlosen Flankenball, der Gäste verlängerte er unhaltbar für den überraschten Keeper ins eigene Netz zum 2:1 Anschluss - immerhin sein erster Pflichtspiel-Treffer im Dress des FCH. Die Hertha erholte sich allerdings sehr schnell von diesem kurzen Schock-Moment. In einer sehenswerten Einzelaktion setzte sich Robin Müssener auf der linken Seite gegen zwei Verteidiger durch und streichelte den Ball aus 15 Metern gefühlvoll über den Torwart in die Maschen. Das verdiente 3:1 bedeutete gleichzeitig auch den Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein unverändertes Bild: Die Heimmanschaft war zwar drückend überlegen doch das enscheidende Quäntchen Glück im Abschluss fehlte. Aber wir haben ja glücklicherweise noch den Mann mit der eingebauten Torgarantie in unseren Reihen! Der berüchtigte "Kinkler" bewies in der 65. Minute Auge und Geschick zugleich, als er die Kugel dem Torhüter der Italiener aus 25 Metern zielgenau durch die Hosenträger schob und somit das 4:1 markierte. Jetzt war die Hertha wieder am Drücker. Eine Angriffswoge folgte auf die nächste. In der 70. Minute waren die Gastgeber im Pech, als Robin Müssener eine mustergültige Flanke von Marcell knapp über den Kasten setzte. Dem fachkundigen Zuseher war natürlich sofort klar das diese vergebene Chance zu 100% auf einen Platzfehler zurückzuführen war. Doch Müssener sollte noch die Gelegenheit bekommen, zu zeigen, dass er es besser kann. Nur 5 Minuten später nutzte er eine Verwirrung in der Hintermannschafft der Meronis dankbar aus und schnürte mit dem 5:1 bereits seinen 3. Doppelpack in dieser Saison. Kurz vor Schluss sollte auch noch einmal unser Schlussmann Alex Stöger die Möglichkeit bekommen sich auszuzeichnen: Als der gegnerische Stürmer vollkommen allein vor ihm auftauchte behielt er souverän die Nerven und wehrte den Angriff mit katzenhafter Gewandtheit ab. Der letzte Streich an diesem Tag war wieder einmal dem "Kinkler " Nico Kindler vorbehalten. Mit einem Strahl aus 16 Metern ins linke untere Eck besorgte er in der 85. Minute den 6:1 Endstand. Mit diesem Sieg konnte die Mannschaft immerhin zwei Plätze in der Tabelle gut machen und bleibt als 3. in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.
Robin
1. Mannschaft 31.10.10
FC Ludwigsvorstadt - FC Hertha München 2 : 3
… beinahe noch um den verdienten Lohn gebracht.
Gut drauf präsentieren sich die Herthaner an diesem Sonntag. Gegen die Vorstädter ging man schon früh in Führung. Alex Eichner gelang schon nach fünf Minuten der Führungstreffer mit einem Abstauber aus dem Gewühl heraus. Damit übernahm Hertha das Kommando auf dem Platz. Mit mehr Ballbesitz und der größeren Entschlossenheit ließen sie L’Vorstadt wenig Platz und kamen oft gut vors Tor. Allein der letzte Pass und damit zwingende Chancen waren Mangelware. Kurz vor der Pause kam Hertha allerdings zur völlig verdienten 2:0 Führung. Christian Lemmel erkämpfte sich den Ball im Halbfeld zurück, marschierte gradewegs auf Tor und ließ dem Torwart keine Abwehrmöglichkeit.
Die ganze Partie, aber vor allem die erste Hälfte, war geprägt durch die andauernden Spielunterbrechungen. Der Schiri pfiff oft sehr kleinlich und teilweise auch unverständlich, aber dazu in der zweiten Hälfte mehr .
In der 71.Min. gelang der Heimelf der bis dato schmeichelhafte Anschlusstreffer. Der Schiri gab einen Freistoß wegen eines vermeidlichen Handspiels von Stjepanovic, welcher auch direkt ins Torwarteck verwandelt wurde. Das war doch eine sehr fragwürdige Entscheidung, zumal es doch fast so aussah, als währe das auf Zuruf geschehen. In der 75.Min. musste Hertha sogar den Ausgleich hinnehmen. Ein, sagen wir mal, Abstimmungsproblem zwischen Abwehrspieler und Torwart, wobei alle Beteiligten nicht gerade gut aussahen, staubten die Vorstädter zum glücklichen Ausgleich ab. Kurz darauf, in der 85.Min. sprang Stjepanovic unglücklich der Ball im Strafraum an die Hand, was der Schiri allerdings übersah. Auf eine bestimmte Art und Weise: Touchè.
Vier Minuten vor Schluss hatten die Hausherren noch die große Chance zur Führung und im Gegenzug kam Felix Schachi in eine gefährliche Schussposition, beides blieb aber ungenutzt. Einem Abpraller nahm Christian Lemmel in der 88.Min. direkt und schoss das Ding aus gut 25 Metern mitten ins Glück und erzielte damit den 3:2 Endstand.
Diese drei Punkte waren absolut verdient, obgleich man nach den Geschehnissen der Schlussphase doch sagen muss, dass ein wenig Glück dabei war. Heute haben sich die Spieler das erarbeitet!
Fredi
2. Mannschaft 31.10.10
SC München Süd II - FC Hertha München II 1 : 4
Große Probleme im Abschluss trotz klarem Sieg!
Schon nach fünf Minuten machte Domenico Signorille mit einem Schuss ins lange Eck das 1:0 für Hertha. Doch postwendend bekam man den Ausgleich. Michael Forster legte dem Gegner den Ball regelrecht vor, der keine Mühe hatte freistehend abzuschließen. Die erneute Führung in der 21.Min. Holger Forst spitzelte den Ball ins Netz nachdem der Goalie den Ball nach einem Freistoß nicht festhalten konnte.
In Halbzeit 2 hat Hertha im Grunde nur eine gute Chance für den Gegner zugelassen, die aber Torwart Stöger klasse vereitel konnte. In der 68.Min. die Vorentscheidung, wiederum Holger Forst, Abstauberkönig von Sendling, auch genannt: "Phantom vom Dom" profitierte erneut von einem Abpraller. Den Endstand erzielte Tihomir „Buco“ Denkovic. Er schoss im Spiel viele Male kraftvoll auf den Kasten, doch machte er mit dem langsamsten Freistoß der Welt das Tor, abgefälscht und reingefallen.
Eigentlich hätte die Partie auch 10:1 für Hertha ausgehen können. Die Chancenauswertung bleibt weiterhin ein Manko der Mannschaft.
Fredi
1.Mannschaft 24.10.2010
FC Hertha München - TSG Pasing 0:2
Von Anfang an tat sich unsere Mannschaft schwer in das Spiel zu kommen. Zwar hatte man in den Anfangsminuten eine gute Tormöglichkeit, die nicht genutzt wurde, aber mehr brachte man nicht zustande. Zu viele Fehlpässe, der letzte entscheidende Pass kam nicht an und auch die Zweikämpfe wurden nicht so angenommen wie man es von unserer Mannschaft eigentlich gewohnt ist. Somit bekam Pasing das Spiel immer besser in den Griff und erzielte nach einem schönen Pass in die Spitze das 1:0 in der 25.Minute. Das Bemühen konnte man unserer Mannschaft nicht absprechen aber gute Kombinationen und Tormöglichkeiten waren sehr selten. Das änderte sich auch in der zweiten Hälfte nicht. Im Gegenteil, man musste in der 65.Minute sogar noch das 2:0 hinnehmen. Pasing wollte nun das Ergebnis verwalten und hat dies auch geschafft. Zwar wurde unsere Mannschaft nun etwas besser und erspielte sich die ein oder andere gute Tormöglichkeit, die aber zu keinem Torerfolg genutzt werden konnte. Es gibt so Tage da läuft es einfach nicht, somit muss man diese Niederlage akzeptieren.
Helli
2.Mannschaft 24.10.2010
FC Hertha München II - FC Hellas Monachou II 6:0
"Jamas" hieß es am 9. Spieltag am Surheimer Weg, denn der FC Hellas Monachou II war zu Gast. Obwohl der Gegner nur im unteren Tabellendrittel beheimatet ist war man gewarnt - die beiden Partien der letzten Saison endeten jeweils Unentschieden. So begann die Hertha sofort druckvoll nach vorne zu spielen und erarbeite sich Chancen am Fließband. Folgerichtig fiel das 1:0 auch schon nach wenigen Minuten, als Nico Kindler (in Fachkreisen auch "der Kinkler" genannt) aus 17 Metern Maß nahm und den Ball unhaltbar ins linke Kreuzeck zirkelte. So konnte es weitergehen. Kurze Zeit später traf Robin Müssener nach Vorarbeit von Anderl Rosenbaum nur den Pfosten - doch der gegnerische Abwehrspieler war zur Stelle und lenkte den Ball etwas unglücklich über die eigene Torlinie. 2:0! Doch wer jetzt dachte, die Führung würde dem Spiel der Herthaner Sicherheit verleihen, sah sich getäuscht. Auf einmal verlor das Team vollkommen den Faden. Einfachste Kombinationen mißlangen und der Ball wurde meist viel zu schnell vertendelt. Somit konnten sich die Griechen neben dem physischen auch langsam ein spielerisches Übergewicht erarbeiten und kamen sogar zu 1-2 ganz passablen Tormöglichkeiten. Zu unserem Glück wurde der vermeintliche Anschlußtreffer wegen einer Abseitsstellung zurecht nicht anerkannt. So ging man mit einer 2-Tore-Führung in die Pause. Leider fruchtete Coach Birnkammers Motivations-Rede zur Halbzeit nicht im geringsten. Man tat sich weiterhin schwer im Spielaufbau, von Tormöglichkeiten ganz zu schweigen. Doch wiedereinmal half uns der Gegner tatkräftig auf die Sprünge, indem er sich durch eine berechtigte rote Karte nach überhartem Einsteigen gegen Kindler abseits des Balles selbst dezimierte. Kindler musste kurz darauf verletzungsbedingt durch Julian Friedrich ersetzt werden. Dieser brachte promt neuen Schwung ins Angriffspiel der Hertha und erzielte nach einem kurzen, unwiederstehlichen Antritt mit einem wuchtigen Schuß aus 16 Metern das 3:0 in der 65. Minute. Dem wollte die zweite Hälfte des "magischen Zweiecks" natürlich in nichts nachstehen. Wunderschön von Domenico Signorille geschickt, entschied Robin Müssener das Duell Mann gegen Mann mit dem gegnerischen Torwart eiskalt für sich und markierte somit das 4:0. Wenig später konnte Müssener sich revangieren: Diesmal von Friedrich in Szene gesetzt, tauchte er wieder frei vor dem griechischen Keeper auf, spielte nochmal quer auf den besser postierten "Signore" , der nur noch zum 5:0 einschieben musste. Das war zu viel für den Torhüter der Hellenen, der darauf hin frustriert das Handtuch warf und von einem Feldspieler ersetzt wurde. Durch seinen Treffer wurde Signorille wohl ein wenig übermütig, als er einen Eckball aus 18 Metern in Robben-Manier Volley nahm und der Ball nur "knapp" am gegnerischen Gehäuse vorbei strich und ca. auf Höhe der Mittelline in Seitenaus trudelte. Im Anschluss zeigte sich die Hertha gnädig gegen mittlerweile überforderte Gegner und schaltete einen Gang zurück, bis es sich kurz vor Schluss wiederum Müssener nicht nehmen ließ das halbe Dutzend voll zu machen und mit dem 6. Treffer an diesem Tage den Schlusspunkt setzte. Alles in Allem ein verdienter Sieg, der bei konsequenterer Torausbeute durchaus auch zweistellig hätte ausfallen können. Natürlich darf auch unser Abwehr-Bollwerk um Michi Forster, Florian Rossmeisl und Heinz, nicht ausser Acht gelassen werden, das vor allem in der 2. Halbzeit sehr sicher stand und unserem Torhüter Niko Münzenmeier einen nahezu arbeitsfreien Nachmittag und das erste "zu Null" der Saison bescherte.
Robin
1.Mannschaft 16.10.2010
SV 1880 München - FC Hertha München 3:3
Unglückliches unentschieden beim Spitzenreiter…..
Das Spiel begann nicht wie geplant, da man bereits nach 5.Minuten das 0:1 hinnehmen musste. Ein langer Ball in die Spitze und der Gegnerische Spieler lief alleine auf unseren Torwart zu und verwandelte sicher. Wer jetzt dachte unsere Mannschaft wäre geschockt, der irrte sich. Wir bekamen das Spiel immer besser in den Griff und waren die klar bessere Mannschaft. Bereits 2. Minuten nach dem Rückstand hatte unser Stürmer Evangelos Krachtis die große Chance den Ausgleich zu erzielen, als dieser alleine vor dem Torwart von 1880 auftauchte, aber leider den Ball an die Latte schoss. In der 20.Minute konnten wir durch Felix Schachi endlich eine unserer zahlreichen Chancen zum 1:1 verwerten. Es wurde sogar noch besser, als wiederum Felix Schachi nur ein paar Minuten später die verdiente 2:1 Führung erzielte. Weiterhin wurden gute Tormöglichkeiten herausgespielt, aber leider nicht verwertet. Wir mussten nur einmal kurz tief durchatmen, als eine Minute vor der Halbzeit plötzlich der gegnerische Stürmer wiederum alleine auf unseren Torwart zulief, aber diese Chance kläglich vergab.
In Halbzeit zwei, das gleiche Spiel. Wir waren Dominant und Spielbestimmend, konnten aber unsere Chancen nicht nutzen. So kam es wie es kommen musste. Einen Ihrer wenigen Angriffe nutzte 1880 zum 2:2 Ausgleich. Aber die Reaktion unserer Mannschaft kam postwendend. Ein schöner Pass auf Stjepanovic Benny, dieser nahm den Ball an der Strafraumlinie mit der Brust an, drehte sich Richtung Tor und ließ den Torwart mit einem wunderbaren Schuss ins lange Eck zum 3:2 keine Chance. Im weiteren Spielverlauf hätte man die Führung deutlich ausbauen können, was uns aber leider nicht gelang. So mussten wir bis zum Schluss zittern. In der 94. Minute erzielte SV 1880 dann doch noch den unverdienten 3:3 Ausgleich, was aber mit Fair Play nichts mehr zu tun hat. Wir waren in Ballbesitz als der Schiedsrichter das Spiel unterbrach, da ein Spieler von 1880 verletzt am Boden lag. Als das Spiel mit Schiedsrichterball weiterging und unsere Spieler wegblieben, damit 1880 den Ball zurückspielen konnte, machten diese das nicht. Im Gegenteil, es wurde sofort ein langer Ball nach vorne gespielt, unsere Mannschaft war in der Defensive nicht sortiert und so konnte ein Spieler von 1880 ungehindert einköpfen.
Sicherlich möchte jede Mannschaft ein Spiel gewinnen oder zumindest nicht verlieren, aber es wird von der Bundesliga bis zu den Amateuren immer Fair Play gepredigt und dann wird dieses von 1880 mit den Füßen getreten. Hier sollte sich 1880 mal Gedanken machen ob es das wirklich Wert ist!
Helli
2.Mannschaft 17.10.2010
Centro Argentino - FC Hertha München II 1:7
Bei widrigen Wetterverhältnissen trat man beim Tabellennachbarn Centro Argentino an. Aufgrund einiger Umstellungen bei der Aufstellung kamen wir am Anfang nicht so richtig ins Spiel. Außerdem musste Holger Forst nach einem Zusammenprall in der ersten Minute ausgewechselt werden. Centro nutzte dieses momentane Durcheinander aus und ging durch einen Sonntagsschuss in den Winkel mit 1:0 in Führung. Danach übernahmen wir aber mehr und mehr das Spiel, doch leider ohne zählbaren Erfolg. Es dauerte bis zur 25. Minute als Robin Müssener nach einer Ecke den Ausgleich köpfte. 5. Minuten später war es dann Daniel Balaban der nach einem Alleingang aus 16. Meter abzog und dem Torwart keine Chance ließ. Nun waren wir drückend überlegen und erzielten durch Patrick Enzmann die 3:1 Pausenführung.
Nach der Pause machten wir genauso weiter und es dauerte nicht lange bis Daniel Balaban nach schöner Vorarbeit von Christian Lemmel das 4:1 erzielte. Sein drittes Tor schoss Daniel Balaban, der wiederum von Christian Lemmel bedient wurde. 6:1 durch Christian Lemmel, der nach einer Maßflanke von Patrick Enzmann den Ball ins Tor köpfte. Den Schlusspunkt zum 7:1 Endstand markierte Patrick Enzmann der alleinstehend vor dem Torwart diesem keine Chance ließ und den Ball lässig ins lange Eck schlänste.
Centro Argentino hatte bis auf die Anfangsphase keine Chance. Auch die Abwehr um Domenico Signorille hat sehr gut gespielt und kaum Torchancen zugelassen.
Birne
1. Mannschaft 10.10.2010
FC Hertha München - TSV Forstenried 1 : 2
Nach den starken Leistungen der vergangenen Wochen präsentierte Hertha diesmal wieder eine durchwachsene Leistung am Surheimer Weg.
Das Spiel war in Halbzeit 1 ausgeglichen. Auf beiden Seiten gab es wenig Zwingendes und Zielstrebiges zu sehen. Mit Ausnahme einer Aktion der Gäste. In der 21.Min. hatten sie die Riesenchance das erste Tor vorzulegen. Ein Freistoß von Halblinks, vors Tor gezogen, köpfte ein TSVler aufs Tor, aber Fuckenrieder reagierte glänzend und den Abpraller, der wieder den Gästen vor die Füße sprang, parierte er ebenfalls hervorragend. Der Rest dieser Hälfte verlief mit vielen Zweikämpen im Mittelfeld und viel Kampf um jeden Zentimeter. Beide Mannschaften egalisierten sich über weite Strecken und so ging es torlos in die Pause.
Danach versuchte Hertha das Spiel an sich zu reisen. Sie arbeiteten mehr, kamen aber nicht so richtig in die Partie. Trotzdem schossen sie das erste Tor. Ein Freistoß aus 22 Metern setzte Alexander Eichner ans Gebälk, von wo aus der Ball an den Torwart und ins Tor sprang. Klasse Freistoß und bis dato eine verdiente Führung. Wie es aber oft so ist, gerade die ersten Minuten nach einer Führung sind die schwersten. Nur drei Minuten später kam der 10er vom TSV durch und ging allein auf Fuckenrieder zu, dem er keine Chance lies und zum Ausglich einschob. Nun entwickelte sich das Spiel wieder sehr ausgeglichen. Dieses Unentschieden währe auch leistungsgerecht gewesen, wenn es denn so ausgegangen währe. Doch in der letzten Spielminute gelang den Gästen der etwas glückliche Siegtreffer. Die Hertha-Defensive konnte einen langen Ball nicht abwehren, der sprang dann ganz Vorne dem TSV Stürmer auf den Fuß, welcher den Ball mit vollem Risiko Volley in die kurze Ecke donnerte.
Etwas dumm gelaufen, aber Hertha hatte auch viel von der Dominanz der vergangenen Partien vermissen lassen. Auch im Spiel nach Vorne hat man nicht an die schon gezeigten Leistungen anschließen können
Fredi
2. Mannschaft 10.10.2010
FC Hertha München II - Siemens Hoffmannstr. II 4 : 1
Und weiter geht die Berg- und Talfahrt der zweiten Mannschaft!
An diesem Sonntag gab es wieder ein Mal eine klasse Partie der Herthaner zu sehen und das obwohl die Leistungsträger der letzten Wochen gar nicht erst auf dem Platz standen. Patrick Enzmann und Tihomir Denkovic wurden wg. Trainingsrückstand gar nicht erst aufgestellt. Trotzdem war das was die Mannschaft in die Waagschale werfen konnte nicht von schlechten Eltern. Rückkehrer Manuel Geyer und Helli der "Weisse Hai" Madl waren besonders gut drauf. Auch Nico Kindler, der aus der ersten Mannschaft dazukam, machte ein sehr gutes Spiel. Das 1:0 und 2:1 (Siemens hatte zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt) schoß Helli Madl jeweils nach einer Vorlage von Manuel Geyer. Diese beiden Spieler harmonierten sichtlich gut miteinander. Hertha hatte noch einige gute Chancen. Vor Allem Kindler stellte die Gäste immer wieder vor große Probleme. Trotzdem versäumte es der FCH frühzeitig für Klarheit zu sorgen. Das aber nur für kurze Zeit, denn jetzt machte Kindler ernst. Ein flacher Schuß aus gut 22 Metern ins kurze Eck und eine sehenswerte Volleyabnahme sorgten für den Endstand vor 4:1 Toren. Womit Siemens gut bedient war.
Mit dieser guten Mannschaftsleistung kann man erst mal wieder nach oben schauen. Wichtig währe es diesen Aufwährtstrend mitzunehmen in die nächsten Spiele, weiter erfolgreich zu sein und sich im oberen Tabellenteil festzusetzen. Dann ist diese Saison noch Alles drin!
Fredi
1. Mannschaft 03.10.2010
Bosna H. München - FC Hertha München 1 : 5
Hossa Ole...
Die Wiesnzeit äußerst erfolgreich rum gebracht. Mit 7 Punkten aus 3 Spielen ist die Mannschaft um Trainer Zeljko Kovacevic auf Tabellenplatz 3 und somit Oben dabei!
Eine souveräne Partie zeigte der FCH zu Gast bei Bosna. Zwar konnte man die Feldüberlegenheit in der ersten Halbzeit noch nicht in Tore ummünzen, lies aber dem Gegner zu keiner Zeit den Hauch einer Chance in dessen Revier. Einige gute Möglichkeiten wurden vergeben aber Hertha ging mit einem Remis in die Pause, was für Bosna schon schmeichelhaft war.
In der zweiten Halbzeit wurde Hertha zwingender und stärker im Abschluss. Es wurden schöne Tore aus der deutlich sichtbaren Feldüberlegenheit herausgespielt. Hertha ging mit 2:0 in Führung ehe die Heimelf noch mal den Anschlusstreffer erzielen durfte. Dieses Tor brachte aber Hertha nicht aus dem Tritt und sie spielten einfach weiter. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung lies man Bosna nie ins Spiel kommen und behielt das Zepter stets selbst in der Hand. Hertha legte noch drei Mal nach und kam zu einem völlig, auch in dieser Höhe, verdienten 5:1 Sieg auf des Gegners Platz.
Ob das Alles mit dem gesunden bayrischen kollektiven Hopfendoping zu tun hat lässt sich wohl erst in ein paar Wochen sagen.
Die Torschützen: 2x Oliver Brückner, je 1x Felix Schachi, Alex Eichner und Evangelos Krachtis
Fredi
2. Mannschaft 03.10.2010
Bosna H. München II - FC Hertha München II 2 : 1
Eine unglückliche Niederlage bringt Hertha erstmal wieder ins Mittelfeld der Tabelle.
Wieder drei Punkte verspielt, dabei wollte man doch in dieser Saison gerade diese Situation vermeiden. Den Punkten lief man doch schon so oft hinterher. In den letzten drei Jahren war Hertha immer mit der Maßgabe angetreten aufzusteigen, hat aber immer gegen die hinteren Mannschaften unnütze Punkte abgegeben. Oftmals weil die Mannschaft selbst nicht richtig an einem Strang zog und dann ist man eben bis zum Schluss nicht mehr richtig ran gekommen. So auch letzte Saison, als man zu spät in die Spur kam und letztendlich hauchdünn gescheitert ist.
Gegen Bosna war es aber Anders. Die sind jetzt Tabellenführer und haben eigentlich nur wegen der Abschluss-Schwäche die drei Punkte mitnehmen können. Hertha ging durch Holger Forst in Führung kam aber durch einen Doppelschlag der Heimelf ins Hintertreffen.
Sie spielten feldüberlegen, bisweilen sogar richtig gut, bekamen aber das Ding nicht in des Gegners Tor unter.
Nun sind es schon wieder 9 Punkte bis zur Tabellenspitze und 7 auf einen Aufstiegsplatz. Das ist eine menge Holz, obwohl die Saison noch jung ist. Der Zug ist aber längst noch nicht abgefahren. Es können noch so viele Dinge passieren. Kopf hoch Jungs. Weiter dran bleiben, dann kommen auch wieder bessere Zeiten!
Fredi
1. Mannschaft 26.09.2010
FC Hertha München - SF Pasing München 3 : 1
Drei hochverdiente Punkte im Duell "Dritter" gegen "Vierter" der Tabelle!
Im vielleicht besten Heimspiel der Saison hat Hertha seinen Gegner fast immer im Griff. Kobinationssicher und zielstrebiger Fußball nach Vorne und Zweikampfstark und Stellungssicher nach Hinten. Das zeichnet diese Mannschaft aus. Deutlich bemerkbar macht sich aber auch die gute Arbeit im konditionellen Bereich in der Vorbereitung. Hertha war im Grunde über die gesamte Distance die federführende Mannschaft.
Die erste gute Chance war auch gleich das 1:0. Felix Schachi schoss eine flache Hereingabe von Evangelos Krachtis ebenfalls flach und relativ unbedrängt ins lange Eck. Für das 2:0 war wieder Felix Schachi zuständig. Nach einer Ecke von Alex Eichner stieg er wiederum ziemlich frei zum Kopfball hoch und hatte keine Mühe aus gut fünf Metern einzuköpfen. Das Spiel wurde etwas ruhiger, Pasing kam etwas besser ins Spiel, versuchte dagegen zu halten, konnten aber die stark spielende Heimelf nicht in Schwierigkeiten bringen, da musste der Schiri schon etwas nachhelfen. Nach 28 Minuten kam Pasing zum etwas schmeichelhaften 2:1 Anschlusstreffer. Aus einer klaren Abseitsstellung heraus ging Sommer alleine auf das Hertha Tor zu und schob den Ball flach an Fuckenrieder vorbei. Das brachte Hertha aber nicht aus dem Tritt. Weiter feldüberlegen drängten sie die Gäste in ihre eigene Hälfte. Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Eichner knapp am Tor vorbei (41.Min). Mit dem Pausenpfiff hatten die Gäste ihre eigentlich letzte große Chance in diesem Spiel. Nach einer Ecke ging der anschließende Kopfball nur knapp am Tor vorbei.
Brückner kam in Hälfte zwei für Teinovic und das tat dem Spiel der Herthaner noch mal gut. Sehr druckvoll ging es zurück in die Partie. Nach einer schönen Kombination von Brückner und Eichner verzieht Brückner nur knapp über das Tor (47.Min). Schachi muss seinen dritten Treffer nach einem abgefälschten Pass von Brückner machen. Der Torwart war schon geschlagen aber ein Abwehrbein kam irgendwie noch dazwischen (50.Min). Zwei Minuten später köpft Stjepanovic knapp am Tor vorbei, nach einem Freistoß von Storch. Im Kopfballspiel hatte Hertha klare Vorteile, die sich kurz darauf erneut bemerkbar machten. Nach einer Ecke stieg Schachi erneut am höchsten und köpfte aus fünf Metern am Tor vorbei (55.Min). Vier gute Chancen in zehn Minuten vergeben, dass war bitter. Pasing sammelte sich und kam hinten erstmal wieder besser in die Zweikämpfe. Bis in der 71.Min. erneut Felix Schachi die 3:1 Führung macht. Oliver Brückner legt nach einem Flankenlauf über Rechts den Ball quer auf den Spieler des Tages, der trocken ins lange Eck abschließt. Den Sack zumachen muss er kurz darauf, nach einem schönen Pass von Storch auch noch, aber er haut freistehend aus kurzer Distance das Ding über das Tor. Etwas später meldet sich Pasing mit der einzig nennenswerten Szene in Hälfte zwei zurück. Ein Freistoß aus dem Halbfeld landete im Tor aber der Schiri gab berechtigter Weise Abseits.
Bunt wurde es zum Schluss auch noch, so mancher Spieler hatte sein Gemüt nicht mehr im Griff. Zuerst bekam Alex Eichner die Gelb/Rote Karte. Warum weiß keiner so genau. Sicher ist nur, dass die Nr. 13 der Gäste einen, naja, sagen wir mal, Schwindelanfall hatte und zu Boden ging. Eine Minute später war dann für die Nr. 3 der Gäste Schluss, glatt Rot nach einer Tätlichkeit. Numerisch wieder ausgeglichen hatte Christian Lommel in der 90.Min. noch eine 1000%ige Einschusschance nach einer Hereingabe von Brückner. Er schlug über den Ball und so blieb es beim hochverdienten 3:1 Sieg für die Hausherren. Wenn man überhaupt etwas bemängeln will, dann die Chancenauswertung, das hätten Heute deutlich mehr Tore werden können.
Trainer Zeljko Kovacevic: Ein hochverdienter Sieg nach einer deutlichen Leistungsverbesserung zu den letzten zwei Spielen.
Fredi
2. Mannschaft 26.09.2010
Spielfrei...
1. Mannschaft 19.09.2010
FC Hertha München - DJK Würmtal Planegg 0 : 0
Punkteteilung nach zwei Niederlagen in Folge.
Zum Wiesn-Auftakt und vor dem offiziellen Wiesnbesuch der Mannschaft hat man sich mit einen torlosen unentschieden von Würmtal Planegg getrennt. Zwar war es kein schlechtes Spiel aber so richtig gefählich wurde es in Hälfte eins auf beiden Seiten nicht. Hertha hatte etwas mehr von der Partie, spielte feldüberlegen und kam immer wieder vor das Tor der Gäste. Leider harperte es mit dem finalen Pass. Auch war man oft den sprichwörtlichen Schritt zu spät dran und so kamen kaum Tormöglichkeiten heraus. Auch die Gäste kamen nicht zum Abschluß und wenn doch, war Andreas Fuckenrieder zur stelle und hielt alles was auf seinen Kasten kam.
In Halbzeit zwei ging es erstmal so weiter. Hertha hatte Vorteile im Spielverlauf, machte mehr und zeigte den größeren Drang zum Tor. Die erste Großchance hatten allerdings die Gäste, doch eine Glanzparade von Fuckenrieder verhinderte einen Rückstand. Die größte Tormöglichkeit hatte jedoch Hertha, Alex Eichner zirkelte einen Freistoß ans Gebälk und Felix Schachi bekam freistehend den Abbraller nicht am Gästekeeper vorbei. Kurz darauf musste Fuckenrieder nochmal entscheidend eingreifen um seinen Kasten suber zu halten.
Alles in Allen geht das Remis in Ordnung, obwohl man sagen muss, dass Hertha über weite Strecken das bessere Team war und mehr gearbeitet hat. Leider hat es mit dem tödlichen Pass diesmal nicht so geklappt.
Fredi
2. Mannschaft 19.09.2010
FC Hertha München II - FC Espanol München II 8 : 1
Ein Kantersieg zum Wiesnauftakt, was will man mehr!
Die Spanier waren eher ein mittelprächtiger Sparingspartner als ein ernstzunehmender Gegner. Jedoch in der ersten Halbzeit sah es nicht nach diesem Ergebnis aus. Es dauerte ein bisschen, bis Hertha seinen Gegner so richtig in den Griff bekam. Nicht das man meint Espanol hätte Torchancen heraus spielen können, so war es nicht, aber die Feldüberlegenheit und die Chancen, die Hertha hatte, spiegelten sich in keinster Weise im Halbzeitstand wieder. In die Pause ging man nämlich mit einer 1:0 Führung, statt schon das Spiel sicher in der Tasche zu haben und 3 oder 4 Tore vorgelegt zu haben.
In der zweiten Halbzeit kamen dann die Tore und das obwohl der alte Fuchs Helli Madl, auch "Weisser Hai" genannt, den Platz verlassen hat... oder vielleicht auch deswegen. Eins nach dem Anderen schenkten sie den Gästen ein, die mit zunehmender Spieldauer immer weniger machten und die Lust letztendlich total verlohren. Eine interessante Freistoßvariante von Tihomir "Buco" Denkovic überraschte Alle, ein Kullerball links an der Mauer vorbei, direkt ins Toraus - wahnsinn! Ebenso muß er auch den Ehrentreffer der Gäste auf sich nehmen, er dachte wohl, es ist gut als letzter Mann, drei Gegner aussteigen lassen zu wollen. Er verlohr den Ball samt der Orientierung und Espanol kam zum äusserst schmeichelhaften Ehrentreffer. Aber wer hätte auch was Anderes erwartet, zu Null hat die Mannschaft seit...?... nicht mehr gespielt. Wer das noch weiß bekommt vom ehemaligen Abteilungsleiter Helmut Keck zur feier des Tages einen Glühwein im Winter!
Die Torschützen: 3x Holger Forst, 2x Tihomir "Buco" Denkovic, 2x Robin Müssener und 1x Christian Lemmel
Fredi
1.Mannschaft 16.09.2010
FC Hertha - FT Gern II 0:1
Nachdem wir das letzte Spiel verloren hatten, hat unsere Mannschaft sich für dieses Spiel sehr viel vorgenommen. Wir mussten wegen den Lichtverhältnissen auf roter Erde das Spiel austragen und das bekam unserer Mannschaft in Hälfte eins nicht gut. Von Anfang an kamen wir nicht in die Zweikämpfe und fanden überhaupt nicht ins Spiel. Das machte FT Gern besser und waren dadurch im Zweikampfverhalten überlegen ohne uns aber großartig in Verlegenheit zu bringen. Überhaupt war das Niveau in Halbzeit eins nicht gerade berauschend. Somit war es nicht verwunderlich, dass man mit 0:0 in die Pause ging. In Hälfte zwei sah das schon etwas besser aus, die Zweikämpfe wurden nun angenommen und man erspielte sich eine klare Überlegenheit. In dieser Phase schwächte man sich aber selbst, nachdem Spieler Teinovic (bereits Gelb vorbelastet) bei seinem Gegenspieler nachtrat und mit Gelb/Rot des Feldes verwiesen wurde. Kurz darauf musste man das 0:1 hinnehmen als ein Gerner Spieler sich durch unsere ganze Defensivabteilung spielte, anschließend zum frei stehenden Mitspieler passte und dieser den Ball unhaltbar für unseren Torwart versenkte. Aber unsere Mannschaft bäumte sich mit zehn Mann nochmals auf und versuchte mit allen Mittel den Ausgleich zu erzielen. In den letzten 20-25 Minuten war es ein Spiel auf ein Tor. Der FT Gern kam fast nicht mehr aus der eigenen Hälfte raus, aber leider konnten wir nichts zählbares mehr erreichen. Somit mussten wir uns mit der zweiten Niederlage innerhalb 5 Tage abfinden.
Helli
1.Mannschaft 12.09.2010
TSV Gräfelfing II - FC Hertha 3:1
So, nun hat es uns erwischt,
im vierten Spiel der Saison mussten wir die erste Niederlage hinnehmen. Auch noch eine sehr schmerzvolle, da sich zwei Spieler (Seibt Tobi-Schlüsselbeinbruch und Tischer Christian-Sprunggelenk) schwer verletzt haben und länger Ausfallen. Wir wünschen beiden Spielern gute Besserung.
Nun zum Spiel:
In den ersten 20. Minuten war es ein ausgeglichenes Spiel zweier Mannschaften, die nicht viel Chancen zuließen. Erst danach erspielte sich unsere Mannschaft eine leichte Feldüberlegenheit. Genau in dieser Phase bekam Gräfelfing einen glücklichen Handelfmeter und erzielte die 1:0 Führung, wobei unser Torwart Fukenrieder in fast abwehren konnte. Aber unsere Mannschaft ließ sich dadurch nicht beirren und konnte in der 35.min den Ausgleich erzielen, als Teinovic noch am Torwart scheiterte, den Abpraller versenkte Eichner Alex gewohnt sicher zum 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit. In Halbzeit zwei dasselbe Bild, wir waren leicht Feldüberlegen und hatten zwei, drei sehr gute Tormöglichkeiten in Führung zu gehen. Leider schafften wir das nicht und so kam es wie es kommen musste. Durch eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft erzielte Gräfelfing das 2:1. Nun setzten wir alles auf eine Karte und öffneten die Abwehr. Der Druck unserer Mannschaft wurde immer größer, aber leider kam nichts zählbares mehr heraus. Im Gegenteil, wir mussten nach einem Konter in der 90.min noch das 3:1 hinnehmen. Letztendlich wäre ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen.
Helli
2. Mannschaft 12.09.2010
FC Fürstenried - FC Hertha II 5:3
Nach dem erfreulichem Saisonstart von zwei Siegen in Folge ist die zweite Mannschaft wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen.
Viele Abstimmungsprobleme und Fehler ketteten sich in diesem Spiel aneinander. Man konnte eigentlich zu keiner Zeit an die gezeigte Leistung der ersten beiden Partieen anknüpfen. Es ging schon sehr unglücklich los, nach einem Katastrophenpass von Signorille gingen die Hausherren schon nach zwei Minuten in Führung. Danach gestaltete sich das Spiel erstmal ausgelichen, bis in die 27. Min. als das 2:0 nach einem Konter fiel. Doch Hertha wurde besser. Bis zur Halbzeit übernahmen sie das Kommando. Holger Forst gelang nach einem Anspiel von Stefan Forster der 2:1 Anschlußtreffer. So ging es dann auch in die Pause.
Kurz nach Wiederanpfiff erzielte Patrick Enzmann durch einen direckt verwandelten Freistoß den Ausgleich. Doch leider geriet man schnell wieder ins Hintertreffen. In der 55. Min. gingen die Hausherren mit 3:2 in Führung. Ein rabenschwarzer Tag für Signorille, der anschließend per Eigentor das 4:2 erzielte und für die Entscheidung sorgte machte das Drama perfekt. Das 5:2 ging auch auf einen individuellen Abwehrfehler von Christian Schneidewind zurück. Für den Endstand von 5:3 sorgte Tihomir "Buco" Denkovic mit einem sehenswerten Freistoß.
Zu alle Dem verletzte sich auch noch Davor schwer am Knie und fällt wohl mindestens die komplette Vorrunde aus.
Fredi
1.Mannschaft 05.09.2010
FC Hertha - BSC Sendling 4:0
Der FC Hertha besiegt BSC Sendling hochverdient mit 4:0.
Die ersten paar Minuten spielten beide Mannschaften vorsichtig, bis ein Sendlinger Abwehrspieler einen katastrophalen Fehlpass spielte. Diese Gelegenheit ließ sich Stefan Storch nicht nehmen und machte mit einem satten Schuss aus ca.15m das 1:0. Danach kontrollierte Hertha das Spiel. Knezevic und Stephanovic hatten noch Chancen zum 2:0. Die Sendlinger hatten nur eine Gelegenheit nach einer Ecke, doch der Kopfball landete knapp neben dem Tor. In der zweiten Halbzeit erhöhte Hertha den Druck und nach Vorarbeit von Eichner machte Storch in der 60 min. mit einem 18m Schuss das 2:0. Hertha legte sofort nach und Eichner erzielte nach Vorarbeit von Brückner mit einem Kopfball das 3:0. Das Spiel war somit zu unseren Gunsten entschieden. In der 80 min. bekam Hertha noch einen Elfmeter, nachdem ein Sendlinger Hand spielte. Eichner verwandelte sicher zum 4:0 Endstand.
Der Mannschaft ein riesen Kompliment, die Einstellung ist hervorragend, allerdings muss am spielerischem noch gearbeitet werden.
Auf jedem Fall ein gelungener Saisonauftakt.
Weiter so!
Cello
2.Mannschaft 05.09.2010
FC Hertha II - FC Wacker II 0:4
Eine 0:4 Heimniederlage setzte es im dritten Saisonspiel gegen FC. Wacker II. Gegen die spielerisch und läuferisch überlegenen Gäste hatte man zu keiner Zeit des Spiels eine Chance. So war der 0:1 Pausenstand eher schmeichelhaft für unsere Mannschaft, die mit etwas Glück sogar den Ausgleich hätte erzielen können. Nach der Pause drückte sich die Überlegenheit der Wackeraner auch in Tore aus. Einzige Torchance in der zweiten Halbzeit für uns, hatte ebenfalls ein Wackerspieler, der knapp übers eigene Tor den Ball klärte. Eine verdiente Niederlage gegen eine sehr gute Mannschaft von Wacker II.
Birne
1. Mannschaft 29.08.2010
SV Planegg Krailling II - FC Hertha München 0 : 1
Auftakt nach Maß, sechs Punkte in zwei Spielen, besser könnte es nicht sein!
Zwei Minuten hat es gedauert, da schoss Felix Schachi den Siegtreffer nach Vorarbeit von Alex Eichner. Hertha war besser. Nach 20 Minuten hätte Alex Eichner den zweiten Treffer landen müssen, aber er vergab eine 100%ige. Chancen gab es fast nur für den FCH, zwei fragwürdige Abseitspositionen bei Alleingängen pfiff der Schiri noch ab und eine deutlichere Halbzeitführung währe drin und verdient gewesen.
In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel ein wenig. Hertha zog sich etwas mehr zurück und ließ die Heimelf kommen. Planegg verstand es aber nicht die Hertha-Defensive in richtige Bedrängnis zu versetzen da die ganze Hertha-Elf an diesem Sonntag eine sehr gute kämpferische Leistung bot. Sie brachten dieses knappe Ergebnis souverän über die Zeit und legten so einen fast lupenreinen Saisonstart hin. Sechs Punkte und nur ein Gegentreffer nach zwei Spielen, dass kann sich doch sehen lassen. So kanns weiter gehen...
Trainer Kovacevic: "Ich bin sehr zufrieden mit diesem hervorragenden Start und freue mich über die sehr gute kämpferische Leistung meiner Mannschaft. Zwar haben wir uns in der zweiten Hälfte etwas zurückgezogen und der letzte Pass kam nicht immer, aber sonst hat Alles gepasst."
Fredi
2. Mannschaft 29.08.10
TSV WB Sechzgerstadion II - FC Hertha München II 1 : 9
Auch die zweite Mannschaft hat einen hervorragenden Start in die neue Saison hingelegt. Im zweiten Spiel gewinnen sie mit 9:1 und setzten sich verlustpunktfrei auf Platz drei der Tabelle, allerdings mit noch einen Spiel weniger als die vorderen Zwei.
Der Gegner war zwar kein Maßstab, vor allem nachdem sie nach nur 30 Minuten nur noch zu 10 agierten, aber die Feldüberlegenheit von Hertha war teilweise schon beieindruckend.
Zur Halbzeit stand es 1:3. nach der Pause gab sich Sechzgerstadion so langsam komplett auf, worauf das hohe Ergebnis auch teilweise zurückzuführen ist.
Absolut verdient gegen einen schwachen Gegner gewonnen! Es werden aber sicherlich noch schwierigere Aufgaben auf das Team um Trainer Thomas Birnkammer warten.
Die Torschützen:
2x Patrick Enzmann, 2x Helmut Madl, je 1x Tihomir "Buco" Denkovic, Davor, Florian Rossmeisel, Robin und Domenico Signorille
Fredi
1. Mannschaft 22.08.10
FC Hertha München - Sentilo Blumenau 4 : 1
Alles in Allem ein eher schmeichelhafter aber zum Schluss raus ein durchaus verdienter Sieg zum Auftakt in die neue Saison.
Endlich greift Hertha auch in die neue Saison mit ein und hat es im ersten Heimspiel gleich mit Sentilo zu tun. Ein Gegner, mit dem man seine Mühe im letzten Jahr hatte.
Die Gäste erwischten auch den besseren Start in dieses Spiel und übernahmen die Kontrolle. Sie kamen zu guten Gelegenheiten und erspielten sich ein deutliches Übergewicht. Der glänzend aufgelegte Hertha-Keeper Andreas Fuckenrieder hielt seine Mannschaft im Spiel und vereitelte gleich mehrere gute Möglichkeiten der Gäste. Nach 36 Min. war aber auch er zum ersten Mal geschlagen. Nach einer Ecke die nach vorne abgewehrt wurde kam ein Gästespieler frei aus 20 Metern zum Schuss und vollstreckte zur verdienten Führung.In der zweiten Halbzeit zuerst das gleiche Bild, Sentilo war Spielbestimmend hatte aber Probleme mit dem Abschluss. Hertha begann allerdings mit immer gefährlicher werdenden Kontern. In der 69.Min. kam Hertha zum schmeichelhaften Ausgleich nach einem Konter durch die Mitte und einem Traumpass von Eichner auf Teinovic, der den Ball aus 22 Metern scharf in die kurze Ecke zimmerte und dem Torwart keine Chance lies. Das Spiel kippte zu Gunsten Herthas. In der 73.Min. legten die Mannen von Trainer Kovacevic nach und kamen ebenfalls nach einer Ecke zum 2:1 Führungstreffer. Der Ball kam hoch rein und wurde von Balaban auf Storch abgelegt, der aus 5 Metern keine Mühe hatte abzuschließen. Hertha machte das nun sehr clever, nutzte die Fehler des Gegners und kam durch ein Freistoßtor sogar zum 3:1. Eichner schießt flach ins kurze Eck und der Torwart ist viel zu spät dran. Die Gäste fingen langsam an sich zu zerfleischen und Hertha machte den Sack endgültig in der 90.Min. zu, wiederum war es Eichner, der aus 12 Metern, nach Pass von Brückner, den Ball flach ins kurze Eck schob. Ein erneuter schwerer Patzer vom Gästetorwart.
Ein gelungener Auftakt was das Ergebnis anbelangt, aber zur Halbzeit hätten die Gäste auch schon 3 oder 4:0 führen können. Aber zum Schluss heraus geht der Sieg in Ordnung.
Fredi
2. Mannschaft, 22.08.10
FC Hertha München - SpVgg Thalkirchen Freundschaft 6 : 3
Auch die zweite Mannschaft eröffnete an diesem Sonntag die neue Saison unter dem neuen Trainer Thomas Birnkammer.
Sie kamen hervorragend ins Spiel. Gleich nach 3 Minuten klingelte es zum ersten Mal im Gästetor. Julian Friedrich zog aus gut 18 Metern ab und lies dem Torwart keine chance. Aber nach einer Ecke offenbarten sich doch einige Schwächen in der Hintermannschaft, keiner geht so richtig hin, Torwart Stöger unentschlossen und der Ausgleich war gefallen. Hertha aber weiter im Vorwärtsgang. Sie erspielten sich Chancen und hatten das Ding in der Hand. Kurz vor der Halbzeit war es wieder Julian Friedrich, der nach einer entschlossenen Einzelleistung das 2:1 erzielte und somit die Führung wieder herstellte. Postwendend aber der erneute Ausgleich. Eine Flanke aus gut 35 Metern wurde zum Schuss und Torwart Stöger unterschätzte den gewaltig und er schlug im langen Eck ein.
In Halbzeit zwei übernimmt Hertha gleich wieder das Kommando. In der 50 Minute tankt sich oldie Helli Madl in der Mitte durch und legt quer auf Patrick Enzmann, der aus kurzer Distanz keine Mühe hat das Ding zum 3:2 zu werwandeln. 6 Minuten Später erzielte Helli Madl dann höchst persönlich das 4:2. Nach einem langen Abschlag kam er durch bis vors Tor und versenkte kaltblütig aus 12 Metern. Nach einer Gelb-Roten Karte war Hertha nun auch nummerisch in Überzahl. Das brachte aber erstmal die Gäste auf den Plan. Sie kamen nach einem Freistoß zum 4:3 Anschlusstreffer. Hertha begann aber immer stärker zu werden und in der 80.Min. stellten sie wieder den alten zwei Tore abstand wieder her. Tihomin „Buco“ Denkovic schob den Ball nach Vorarbeit von Friedrich ein. Den Schlusspunkt zum 6:3 Erfolg setzt der wiedereingewechselte Julian Friedrich, der mustergültig vom Tor von Patrick Enzmann eingesetzt wurde.
So erkämpfte sich die Mannschaf t einen verdienten Auftaktsieg und zieht mit einem 3er in die neue Saison ein.
Fredi
Revanche für die unglückliche Niederlage aus dem Hinspiel wollte die 2. Mannschaft der Hertha am Sonntag gegen den FC Bosna 2 nehmen. Doch wie so oft in dieser Saison fehlte das nötige Quäntchen Glück.
Der Gegner legte von Beginn an ein sehr aggressives Zweikampfverhalten an den Tag und der Hertha wurde die eine oder andere Lektion aus dem Lehrbuch für schmutzige Tricks erteilt. Ob mehr oder weniger versteckte Fouls, Ellbogenstöße oder so manche verbale Nettigkeit – die Bosnier beherrschten alles aus dem FF.
Die Hertha versuchte spielerisch dagegenzuhalten. Leider blieben einige schöne Kombinationen unbelohnt. Die beste Szene in der ersten Hälfte hatte Robin Müssener. Nach einem Spielzug wie aus dem Lehrbuch über Anderl Rosenbaum und „Buco“ Denkovic traf er allerdings nur den Pfosten.
Kurz vor der Pause bewahrte Niko Münzenmeier die Hausherren mit einer glänzenden Parade vor dem Rückstand.
Als erstes Opfer musste Julian Friedrich der harten Gangart der Gäste Tribut zollen. Nach einigen grenzwertigen Fouls wurde er verletzungsbedingt ausgewechselt.
In der zweiten Hälfte begannen zunächst die Gäste etwas druckvoller, doch die Hertha hielt stark dagegen. In der 60. Minute bekamen die Hausherren einen Freistoß in der gegnerischen Hälfte zugesprochen. Michi Forster bringt den Ball mit Zug in die Mitte, wo er nochmal verlängert wird, bis er am langen Pfosten Nico Kindler findet. Der fackelt nicht lange und versenkt aus dem spitzesten aller Winkel zum 1:0.
Doch die Führung hält leider nicht allzu lange. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft nutzen die Gäste prompt zum Ausgleich.
Aber die Herthaner geben nicht auf und spielen weiter ambitioniert nach vorne. Auf einmal taucht Patrick Enzmann nach einer mustergültigen Flanke von „Buco“ frei vor dem Gäste-Keeper auf und schiebt kaltschnäuzig zur erneuten Führung ein.
Aber dass die Hertha alles andere besser kann als einen Vorsprung zu verwalten, stellte sie mal wieder unter Beweis. Offen wie ein Scheunentor präsentierte sich die Hintermannschaft kurz vor Schluss und ermöglichte so den 2:2 Endstand.
In den Schlussminuten wurde es dann nochmal schmutzig. Ein etwas dilettantisches Handspiel von Lubo, das auch zu Recht mit Gelb bestraft wurde, sorgte für ordentlich Zündstoff. Erst wurde ein Bosnier mit Rot des Feldes verwiesen als er Abwehrchef Michi Forster im Stile des Würgers von Schloss Blackmoor an die Gurgel ging. Dann gab es noch einen heftigen Disput zwischen TihomirDenkovic und einem gegnerischen Spieler, der allem Anschein nach über eine übermäßig ausgeprägte Libido verfügte – zumindest bekräftigte er mehrfach ausdrücklich den Wunsch intimen Kontakt mit sämtlichen Verwandten diverser Hertha-Spieler zu pflegen.
Mit diesen unschönen Szenen endete die Partie, die wohl den letzten Strohhalm in Sachen Aufstiegshoffnung der Hertha bedeutete. Jetzt kann man sich in den verbleibenden Spielen, die wohl mehr Freundschaftsspiel-Charakter haben werden, für die nächste Saison in der C-Klasse warm schießen.
FC Hertha München II - Centro Argentino 3:0
Bericht folgt